Forschungsbereiche

"Systementwurf in der Mikroelektronik"

Forschungszentrum Informatik

und

Technische Informatik"

Universität Tübingen

Jahresberichte 1999 - 2000

 

Wolfgang Rosenstiel

Mai 2001

 

 

FZI-Bericht 1-13-1/01


 

 

 




Vorwort

 

Dieser Bericht gibt einen aktuellen Überblick über die Themen, die derzeit im Forschungsbereich "Systementwurf in der Mikroelektronik (SiM)" am Forschungszentrum Informatik (FZI) und im Arbeitsbereich "Technische Informatik" an der Fakultät für Informatik der Universität Tübingen bearbeitet werden.

Im FZI-Forschungsbereich SiM und am Lehrstuhl für Technische Informatik arbeiten zurzeit insgesamt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die überwiegend aus Drittmitteln verschiedener Auftraggeber finanziert werden. Eine Reihe von Stipendiaten und selbstverständlich viele Studierende, die als wissenschaftliche Hilfskräfte oder im Rahmen ihrer Diplom- und Studienarbeiten am Lehrstuhl mitarbeiten, unterstützen die Forschung und Lehre zusätzlich. Im Rahmen dieses Berichts soll vor allem auf die Arbeiten der letzten zwei Jahre ausführlicher eingegangen werden.

Die Arbeiten des Forschungsbereichs "Systementwurf in der Mikroelektronik" und des Arbeitsbereichs "Technische Informatik" beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit Fragen des Entwurfs mikroelektronischer Systeme. Ein besonders aktueller Schwerpunkt ist in diesem Zusammenhang der Entwurf eingebetteter Systeme. Weitere Schwerpunktthemen betreffen IP-Reuse, Hardware/Software-Co-Design, SystemC, Multimedia, Rapid Prototyping, Schaltungssynthese, technische Anwendungen Neuronaler Netze sowie den Einsatz von Parallelrechnern.

Im Berichtszeitraum konnten 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Promotion erfolgreich abschließen. Im Berichtszeitraum entstanden ca. 110 Veröffentlichungen sowie 27 Diplom- und Studienarbeiten.

In diesem Bericht sind die Arbeiten der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausführlich beschrieben. Für weitere Informationen sei auf die Projektübersicht, die Zusammenstellung der Veröffentlichungen bzw. die Kontaktadressen am Ende dieses Berichts verwiesen.

 

 

Mai 2001 Wolfgang Rosenstiel

 

Personal

Leitung:

Rosenstiel, Wolfgang, o.Prof., Dr. rer. nat.

Forschungszentrum Informatik

Forschungsbereich "Systementwurf in der Mikroelektronik (SiM)"

Sekretariat:

Reiter, Diana

Wissenschaftliche Angestellte und Stipendiaten:

(Finanzierung im Wesentlichen über am FZI durchgeführte Forschungsprojekte)

Bringmann, Oliver, Dipl.-Inform.

Buchholz, Cristina, Dipl.-Ing. (bis 06/2000)

Hansen, Cordula, Dr. rer. nat.

Haug, Gunter, Dr. rer. nat.

Hergenhan, André, Dr. rer. nat.

Hüttemann, Stefan, Dipl.-Phys. (bis 09/2000)

Katchan, Igor, Dipl.-Ing. (seit 05/99)

Kebschull, Udo, Prof., Dr. rer. nat. (Stellv. Bereichsleitung)

Koch, Gernot, Dr. rer. nat. (beurlaubt)

Kunzmann, Arno, Dr. rer. nat. (bis 06/99)

Martínez Madrid, Natividad, Dr. rer. nat. (seit 07/99)

Menn, Carsten, Dipl.-Inform. (seit 04/99)

Nitsch, Carsten, Dipl.-Inform. (10/99-03/00)

Oetker, Carsten, Dipl.-Ing. (seit 10/99)

Reichelt, Dirk, Dipl.-Inform. (bis 12/99)

Schmitt, Stephen, Dipl.-Inform.

Seepold, Ralf, Dr. rer. nat. (Abteilungsleitung)

Siebenborn, Axel, Dipl.-Inform. (seit 05/00)

Steckstor, Thorsten, Dipl.-Inform. (04/99-08/00)

Vörg, Andreas (seit 12/00)

Weiß, Karlheinz, Dr. rer. nat.

Stipendiaten und Gäste:

Casado Ortiz, Fernando (Stipendium)

Ivaniuk, Aliaksandr (Stipendium)

 

Universität Tübingen, Wilhelm-Schickard-Institut,

Arbeitsbereich "Technische Informatik"

Sekretariat:

Reimold, Margot (seit 11/99)

Eisele, Annegret (bis 10/99)

Weber, Monika

Wissenschaftliche Angestellte:

Babanine, Alexei, Dipl.-Math.(Drittmittel)

Beschorner, Klaus, Dipl.-Inform. (Landesstelle)

Bessonov, Mikhail, Dipl.-Inform. (Drittmittel) (seit 7/00)

Bogdan, Martin, Dr. rer. nat. (Landesstelle)

Braun, Axel, Dipl.-Inform. (Drittmittel) (seit 11/00)

Dreher, Werner, Dipl.-Phys. (Technischer Angestellter)

Ganzenmüller, Sven, Dipl.-Phys. (Drittmittel) (seit 02/01)

Gerlach, Joachim, Dr. rer. nat. (Drittmittel) (bis 09/00)

Heim, Gerald, Dipl.-Inform. (Landesstelle/Drittmittel)

Hermle, Thomas, Dipl.-Inform. (Landesstelle/Drittmittel)

Heuser, Frank, Dipl.-Phys. (Drittmittel) (seit 02/01)

Heuser, Udo, Dr. rer. nat. (Drittmittel)

Hipp, Michael, Dipl.-Phys. (Drittmittel)

Hoffmann, Dirk, Dr. rer. nat. (Drittmittel)

Kuhn, Tommy, Dr. rer. nat. (Landesstelle)

Ludwig, Lothar, Dipl.-Inform. (Drittmittel)

Martin, Hans-Georg, Dipl.-Math. (Drittmittel) (bis 12/99)

Oppold, Tobias, Dipl.-Inform. (Drittmittel) (seit 01/00)

Ritt, Marcus, Dipl.-Inform. (Drittmittel)

Ruf, Jürgen, Dr. rer. nat. (Drittmittel)

Schröder, Michael, Dipl.-Inform. (Drittmittel) (seit 10/00)

Schulz-Key, Carsten, Dipl.-Inform. (Drittmittel)

Winterholer, Markus, Dipl.-Inform. (Drittmittel) (seit 01/00)

Wunner, Julia, Dipl.-Math. (Landesstelle)

Stipendiaten und Gäste:

Lange, Walter, Dipl.-Ing. (Gast)

Sapojnikova, Elena, Dipl.-Ing. (Stipendium)

Projekte und Arbeitsthemen

Der Forschungsbereich "Systementwurf in der Mikroelektronik" (SiM) am Forschungszentrum Informatik Karlsruhe (FZI) und der Lehrstuhl Technische Informatik an der Universität Tübingen bestehen seit 1990. Beide Arbeitsgruppen waren und sind an mehreren nationalen und internationalen Projekten beteiligt und beschäftigen sich mit zahlreichen Themen auf dem Gebiet des Entwurfs und der Anwendung mikroelektronischer Systeme. Die Arbeitsgebiete umfassen die Schwerpunktthemen Entwurf eingebetteter Systeme, Rapid Prototyping und WCET-Analysen, Formale Verifikation und Simulation, Hardware/Software-Co-Design und High-Level-Synthese, IP-Reuse, Multimedia, Neuronale Netze, Parallelrechner und parallele Programmierung sowie SystemC.

Im Folgenden sind die Projekte nach den zugehörigen Arbeitsthemen, die in alphabetischer Reihenfolge genannt werden, gegliedert und beschrieben.

Deutsches Büro der European CAD Standardization Initiative (ECSI)

Entwurf eingebetteter Systeme, Rapid Prototyping und WCET-Analysen


  • Embedded Systems Design Group (Igor Katchan, Carsten Nitsch, Carsten Oetker, Thorsten Steckstor, Karlheinz Weiß)

  • Eingebettete Systeme und statische Laufzeitanalyse (André Hergenhan, Axel Siebenborn)

  • VLIW-Prozessorbasierte Emulation und Prototyping digitaler Schaltungen (Gunter Haug)

  • Entwurf verteilter eingebetteter Systeme (Stephen Schmitt)

  • Formale Verifikation und Simulation

  • Grafische Spezifikation und Echtzeitverifikation von Produktions-automatisierungssystemen - Projekt GRASP - (Dirk Hoffmann, Thomas Kropf, Jürgen Ruf)

  • Modellpüfung - Projekt PROSPER (Dirk Hoffmann, Thomas Kropf, Jürgen Ruf)

  • Transformation von algorithmischen Validierungsumgebungen zur Wiederverwendung auf Register-Transfer-Ebene (Cordula Hansen)

  • Hardware/Software-Co-Design und High-Level-Synthese

  • Ein Framework für objektorientierte Spezifikation, Verifikation und Synthese (Tobias Oppold)

  • Objektorientierter Hardware/Software-Entwurf eingebetteter Systeme (Tommy Kuhn)

  • Multithread-Analyse für den objektorientierten Hardware-Entwurf (Markus Winterholer)

  • Synthese hierarchischer Multi-Prozeß-Beschreibungen für gegebene Emulationsplattformen (Oliver Bringmann)

  • Zielarchitekturorientierte Abschätzung von Schaltungsimplementierungen (Carsten Menn)

  • High-Level-Synthese von Datenübertragungs-Schaltkreisen (Walter Lange)

  • Abschätzung der Flächenverbrauchs- und Verzögerungszeit-Charakteristik beim Synthesewerkzeug Monet (Carsten Schulz-Key)

  • IP-Reuse

  • Design Reuse, virtuelle Komponenten und Intellectual Property (Natividad Martínez Madrid, Ralf Seepold)

  • Digitale IP-Komponenten (Ralf Seepold)

  • Analoge und Mixed-signal IP-Komponenten (Natividad Martínez Madrid)

  • Schnittstellenentwurf für die Wiederverwendung von algorithmischen Schaltungsbeschreibungen (Cordula Hansen)


  • Multimedia

  • Projekt BioInform@tik (Julia Wunner)

  • Entwicklung einer verteilten Lehrumgebung (Julia Wunner)

  • Neuronale Netze

  • Künstliche neuronale Netze zur Analyse technischer Daten mit dem Ziel der Qualitätssicherung (Lothar Ludwig)

  • OASIS - Open Architecture Server for Information Search and Delivery (Udo Heuser)

  • GRIP - An inteGRated System for the NeuroelectrIc Control of GrasP in Disabled Persons (Martin Bogdan, Michael Schröder)

  • OASIS: Intelligente Suchmaschine (Alexei Babanine, Mikhail Bessonov, Udo Heuser)

  • Flexible Verzeichnis-Unterstützung für die verteilte Dokumenten-Suche (Mikhail Besonov)

  • Molekulare Mustererkennung mit supramolekularen Strukturen und Polymeren, PONS (Thomas Hermle)

  • Parallelrechner und parallele Programmierung

  • Objektorientierte Kommunikationsbibliotheken zur Parallelisierung wissenschaftlicher Anwendungen (Marcus Ritt)

  • Wertevorhersage in Prozessoren (Gerald Heim)

  • Objektorientierte Design-Pattern für parallele Simulationsverfahren physikalischer Prozesse (Stefan Hüttemann)

  • Parallele Teilchenmethoden auf massiv-parallelen Rechnern (Michael Hipp)

  • Untersuchungen zur Realisierung effizienter objektorientierter Client/Server-Systeme (Klaus Beschorner)

  • SystemC

  • VHDL-2-SystemC-Konvertierung (Axel Braun)

  • Kombination von formaler Verifikation und Simulation im Kontext von SystemC (Dirk Hoffmann, Thomas Kropf, Jürgen Ruf)

  •  

    Informationen über die genannten Projekte unter:

    DFG-SPP-RP: DFG-Schwerpunktprogramm Rapid Prototyping

    http://www.ida.ing.tu-bs.de/research/coops/dfg-spp-rp/home.g.shtml

    DFG-SPP-ES: DFG-Schwerpunktprogramm Eingebettete Systeme

    http://www.fzi.de/sim/people/hergen/sppes/sppes.first.html

    ECSI: Deutsches Büro der European CAD Standardization Initiative

    http://www.ecsi.org

    ESDG: Embedded Systems Design Group

    http://www.fzi.de/sim/sim.html

    EURIPIDES: European Intellectual Property In Designing Electronic Systems

    http://euripides.fzi.de

    GCI: Graduiertenkolleg Chemie in Interphasen

    http://www.uni-tuebingen.de/GKInterphasen/gkindex.html

    GRASP: GRAfische Spezifikation und Echtzeitverifikation von Produktionsautomatisierungssystemen (GRASP)

    http://www.c-lab.de/grasp

    GRIP: Integrated System for the Neuroelectric Control of Grasp in Disabled Persons

    http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~grip/

    INTER: Intelligent Neural Interface

    http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~bogdan/inter_titel.html

    Marie Curie

    http://marie-curie.fzi.de/

    MULTIMEDI@AT: MBone Tools - Videokonferenz im Internet

    http://struppi.informatik.uni-tuebingen.de/bioinformatik/index.html

    NeuroTeam

    http://www.NeuroTeam.de

    OASE: Objektorientierter Hardware/Software-Entwurf

    "http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~oase/

    OASIS: Open Architecture Server for Information Search and Delivery

    http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/oasis

    PONS

    http://homepages.uni-tuebingen.de/schwarz/ponsproject.html

    PROSPER: Proof and Specification Assisted Design Environments

    http://www.dcs.gla.ac.uk/prosper/

    SFB382: Verfahren und Algorithmen zur Simulation physikalischer Prozesse auf Höchstleistungsrechnern

    http://www.uni-tuebingen.de/uni/opx

    SMART: Smart Fabrication - Neuronale Netze

    http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~lludwig/smartfab

    SPEAC

    http://speac.fzi.de/

    SystemC

    http://www-ti.informatik.uni-tuebingen.de/~systemc

    TOOLIP

    http://toolip.fzi.de/

     

    Deutsches Büro der European-CAD-Standardization-Initiative (ECSI) (Ralf Seepold)

    Seit 1998 besteht der nationale Kontaktpunkt von ECSI am FZI. Die Aufgaben umfassen die Betreuung der deutschsprachigen ECSI-Mitglieder, die Durchführung von ECSI-Veranstaltungen sowie den Aufbau von nationalen Development Working/Review Groups, die die Mitarbeit im Rahmen der "Virtual Socket Interface Alliance" (Standards im Bereich Wiederverwendung von Hardware-IP) sicherstellen.

    ECSI verfolgt das Ziel, die Bedeutung von Standards für das "Electronic Design Automation" (EDA) zu vermitteln und deren Entwicklung zu unterstützen. Die europäischen EDA-Anwender und -Entwickler erhalten durch das ECSI-Zentrum am FZI nicht nur Unterstützung bei der Integration von neuen Standards und bei der Koordination von Standardisierungen sondern es wird in Zukunft eine aktive Beteiligung an Standardisierungsinitiativen geben, die insbesondere Schwerpunkte nationaler Kompetenzen vertreten werden. ECSI ist aber auch ein Forum zum Gedankenaustausch und zur Koordination der Zusammenarbeit zwischen den Herstellern mikroelektronischer Systeme, den Halbleiterherstellern und den EDA-Werkzeugherstellern. Über dieses Kompetenzzentrum können sich Unternehmen über den aktuellen Stand der EDA-Standardisierung informieren und aktiv an der Gestaltung der Standards mitwirken. Darüber hinaus ist das ECSI-Zentrum auch bei der Organisation und Leitung europäischer Projekte behilflich, es leistet Consulting und organisiert Seminare und Workshops.

    Das Zentrum konnte inzwischen seine Kontakte zur "Virtual Socket Interface Alliance" VSIA in Europa den USA weiter ausbauen. Dieses Gremium ist die wesentliche Triebfeder für Standardisierungen im Bezug auf virtuelle Komponenten. In diesem Zusammenhang fördert das FZI regelmäßige Veranstaltungen der relevanten Arbeitsgruppen. So wurde beispielsweise das "Forum on Design Languages" (FDL2000) als bedeutende internationale Konferenz durch das FZI veranstaltet. Das FZI konnte über seine Tätigkeit als Transferzentrum bereits Firmen als Kooperationspartner einbringen.

     

    Entwurf eingebetteter Systeme, Rapid Prototyping und WCET-Analysen

    Embedded Systems Design Group (Igor Katchan, Carsten Nitsch, Carsten Oetker, Thorsten Steckstor, Karlheinz Weiß)

    In diesem Forschungsschwerpunkt werden neue Entwurfsmethoden für eingebettete Systeme im Bereich der industriellen Automation entwickelt und anhand konkreter Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Industrie evaluiert. Der dabei verfolgte Ansatz basiert auf einer systematischen Architekturfindung und anschließender Emulation dieser so gefundenen Architektur. Bei der Architekturfindung werden alle Problemfelder, die mit einer Komponente verbunden sind, getrennt erfasst und bewertet. Diese Problemfelder der so ausgewählten Komponente werden parallel und getrennt in der Emulation bearbeitet. Als Design-Emulationsplattform wurde das SPYDER-System entwickelt. SPYDER-CORE ist die eine Komponente des SPYDER-Systems und dient zur Emulation von eingebetteter Software, basierend auf den Hitachi SH- Microcontrollern und dem Echtzeitbetriebssystem VxWorks. Das Hardware-Emulationstool SPYDER-VIRTEX-X2E basiert auf SRAM-basierten FPGAs der Virtex-/Virtex E-Serie von Xilinx.

     

     

    Die auf dem Emulationssystem basierende Entwurfsmethodik wurde durch mehrere Industrieprojekte (u.a. mit den Firmen Becker Automotive Systems, IBM (Rüschlikon/Schweiz) und Vishay ) erfolgreich angewandt und weiterentwickelt. Sowohl das komplette SPYDER-System als auch die einzelnen Komponenten haben sich in konkurrenzfähige Produkte für Industrie und Wissenschaft entwickelt. Mehrere Industriepartner (z.B. AMI und Sony) und Forschungsinstitutionen haben SPYDER-Boards in ihren Entwicklungsarbeiten erfolgreich eingesetzt.

    Eingebettete Systeme und statische Laufzeitanalyse (André Hergenhan, Axel Siebenborn)

    Eingebettete Systeme der industriellen Automation sind oft reaktive Systeme, die Informationen in einem bestimmten Zeitraster bearbeiten und Ergebnisse zur Verfügung stellen müssen. Analytische Leistungsbewertungen von Softwareimplementierungen auf Mikrocontrollern sind deshalb von essenzieller Bedeutung.

    Die statische Laufzeitanalyse verknüpft Informationen über den möglichen Programmfluss mit Informationen über die Prozessorarchitektur, um daraus insbesondere worst-case-Laufzeitabschätzungen zu generieren. Allgemein sind bei der statischen Laufzeitanalyse zwei Teilprobleme zu betrachten:

    Werden Prozessorarchitekturen mit Befehls- und Daten-Caches eingesetzt, so variieren die Laufzeiten durch die jeweiligen Knoten entsprechend den Cache-Hits und Cache-Misses. Die Anzahl der Cache-Hits und -Misses hängt von der Programmstruktur selbst und von den Cache-Typen mit ihren Plazierungs-, Ersetzungs- und Schreibstrategien ab. Durch zusätzliche Grafen können die Beziehungen zwischen Programmstruktur und Cache-Eigenschaften dargestellt und für die Laufzeitanalyse nutzbar gemacht werden.

    Sprungvorhersage-Techniken und Beziehungen zwischen Basisblöcken werden auf ähnliche Weise modelliert. Hier werden Informationen über die Programmstruktur mit den Architektureigenschaften der Sprungvorhersage verknüpft.

    Die Herausforderungen statischer Verfahren hinsichtlich der Programmpfadanalyse sind besonders durch die beiden nachfolgenden Problemfelder gegeben.

    Erstens gibt es ein generelles theoretisches Problem. Das statische Auffinden des längsten Pfades durch ein Programm ist theoretisch unentscheidbar, da dieses Problem äquivalent zum unentscheidbaren Halteproblem für die Turing-Maschine ist. Dies begründet die notwendige Forderung nach einer Begrenzung von datenabhängigen Schleifen und Iterationen. Dies ist sinnvoll hinsichtlich einer generellen Programmterminierung und notwendig für die statische Analysierbarkeit des Programms.

    Ein zweites Problem ist ebenfalls eng mit dem Fehlen dynamischer Informationen verbunden. Im Allgemeinen gilt, dass Programmpfade kontextsensitiv durchlaufen werden können. Programmpfade können sich kontextabhängig bedingen oder ausschließen. Dieser Zusammenhang beschränkt die Kombinationen möglicher Programmpfadverläufe und beeinflusst damit den längsten dynamisch durchlaufenen Programmpfad.

    Die gesuchten Programmpfadinformationen müssen dabei entweder in einer geeigneten Form durch den Benutzer bereitgestellt werden oder werden idealerweise durch eine automatische Analyse gewonnen. Für beide gilt gleichermaßen, dass funktionale Pfadinformationen leichter auf höheren Abstraktionsebenen (C-Kode) als auf Maschinenkodeebene zu ermitteln sind.

    In jedem Fall gilt, dass die Architekturmodellierung für moderne Prozessorarchitekturen auf der Maschinenebene erfolgen muss. Erfolgt die Programmpfadanalyse auf Hochsprachenebene, so müssen die dort ermittelten Informationen auf Maschinenkodeebene transformiert werden, um nutzbar zu sein. Gesucht werden also Entsprechungen von Programmkonstrukten auf beiden Ebenen, sodass die zugehörenden Pfadinformationen eindeutig zugewiesen werden können. Diese Aufgabe wird dadurch erschwert, daß der Compiler die Programmstruktur verändern kann.

    VLIW-Prozessorbasierte Emulation und Prototyping digitaler Schaltungen (Gunter Haug)

    Durch die steigende Komplexität der entwickelten Systeme kann davon ausgegangen werden, dass --- soll ein System durch Simulation validiert werden --- die zu simulierende Echtzeit ebenfalls steigt. Zusammen mit den immer weiter steigenden Taktfrequenzen ergibt dies einen exponentiellen Anstieg des Simulationsaufwands.

    Emulation wird heute schon vielfach zur Systemvalidierung benutzt. Jedoch sind die gegenwärtig verwendeten Verfahren mit einer Reihe von Problemen verbunden. So kann von einem emulierten System im Allgemeinen nicht die Geschwindigkeit des Zielsystems erreicht werden. Lässt sich die Umgebung des zu entwickelnden Systems nicht durch geeignete Maßnahmen an die geringere Geschwindigkeit anpassen, kann kein sinnvoll einsetzbarer Prototyp des Systems erstellt werden. Dies tritt ebenfalls dann ein, wenn die Größe der zur emulierenden Schaltung die Kapazität des Emulators übersteigt.

    Gegenüber der Simulation bietet die Emulation den Vorteil, dass die Erstellung von Testvektoren entfällt. Dieser Vorteil wird aber durch die meist extrem langen Abbildungszeiten auf die Hardware des Emulators wieder zunichte gemacht. Eine Vorgehensweise, wie sie in der Software-Technik verbreitet ist, bei der die Auswirkungen einer Änderung schnell getestet werden können, ist somit nicht möglich.

    In letzter Zeit kamen VLIW(very long instruction word)-Prozessoren in Form von DSPs zum Beispiel von Texas Instruments auf den Markt. Der Grad an Parallelität in solchen Prozessoren und in datenflussdominierten Designs liegt in derselben Größenordnung. Es wird darum vorgeschlagen, derartige Designs mit VLIW-Prozessoren zu emulieren, um die erwähnten Probleme zu lösen.

    Im Berichtszeitraum wurde die Mapping-Software, die eine RT(register transfer)- Beschreibung in ein VLIW-Programm umwandelt implementiert. Es geschieht dies zyklusgenau, d. h. es wird tatsächlich emuliert und nicht etwa simuliert.

    Weiterhin wurde eine Hardware-Platform (basierend auf einem Texas Instruments TMS320C6201) und die zugehörige Laufzeitumgebung implementiert. Das entwickelte Modul ist elektrisch und mechanisch kompatibel zum bestehenden FPGA basierten Emulationssystem (WEAVER). Dies ermöglicht es, komplexe Designs verteilt auf FPGAs und VLIW-Prozessoren zu emulieren.

    Entwurf verteilter eingebetteter Systeme (Stephen Schmitt)

    Beim Entwurf eingebetteter Systeme spielt die flexible und dynamische Anpassung der Geräte an wechselnde Umwelteinflüsse und Anwendungsanforderungen eine wichtige Rolle. Die Flexibilität und Skalierbarkeit wird dabei hauptsächlich durch die Software der Systeme realisiert. Diese muss aus entwicklungstechnischen und wirtschaftlichen Gründen mithilfe moderner Softwareentwicklungsmethoden entworfen werden. Moderne Hochsprachen helfen dabei Modelle der zu realisierenden Systeme effizient in ausführbaren Kode umzusetzen.

    Eine Programmiersprache, die sich vor allem im Umfeld heterogener und dynamischer Netze durchgesetzt hat, ist Java. Die Programmiersprache Java bietet durch das dynamische und skalierbare Klassenkonzept und den plattformunabhängigen Bytekode sehr gute Voraussetzungen für den Einsatz in dem durch sehr heterogene Systemumgebungen im Hardware- und Betriebssystembereich gekennzeichneten Markt für eingebettete Systeme.

    Die dabei eingesetzten Java-Laufzeitumgebungen unterscheiden sich nicht unerheblich in Bezug auf ihr Laufzeitverhalten, Funktionalität und Speicherplatzverbrauch. Es wurden deshalb unterschiedliche Laufzeitumgebungen wie native Java-Compiler, JIT-Compiler und Interpreter-basierte JVM's für eingebettete Systeme untersucht und bewertet.

    Diese dienen als Grundlage für die Entwicklung verteilter eingebetteter Systeme, die sich durch eine dynamische Konfiguration und eine hohe Skalierbarkeit auszeichnen. Dabei werden in einem Netzwerkverbund verschiedene Clienten und Dienste etabliert, die gemeinsam eine bestimmte Aufgabe lösen können. Solche Infrastrukturkonzepte, wie beispielsweise Jini, UPnP oder SLP, werden im Hinblick auf ihren Einsatz in eingebetteten Systemen untersucht. Die Jini-Technologie lässt sich hier unter anderem zur Realisierung flexibler Aktor/Sensor-Netze einsetzen.

     

    Formale Verifikation und Simulation

    Grafische Spezifikation und Echtzeitverifikation von Produktionsautomatisierungssystemen - Projekt GRASP - (Dirk Hoffmann, Thomas Kropf, Jürgen Ruf)

    Verbundprojekt mit Prof. Rammig, Dr. Wolfgang Müller und Prof. Dangelmaier, Universität Paderborn im DFG Schwerpunktprogramm "Integration von Techniken der Softwarespezifikation für ingenieurwissenschaftliche Anwendungen".

    In diesem Projekt werden die in der Praxis der Produktionsautomatisierung (PA) verwendete Spezifikationssprache MFERT und visuelle, agenten-basierte Verhaltensbeschreibungen mit formalen Mitteln der Spezifikation integriert. Hierdurch werden neue Techniken und Methoden verfügbar, um PA-Systeme beim Entwurf und während der Laufzeit quantitativ und qualitativ zu analysieren sowie Durchsatz, Sicherheit und Zuverlässigkeit solcher Systeme zu steigern. Im Bereich Analyse konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Echtzeitverifikation mittels Modellprüfung. Das Projekt hat zum Ziel, die Akzeptanz formaler Verifikationsverfahren zu erhöhen und sie stärker in den ingenieurwissenschaftlichen Entwurf von PA-Systemen einzubeziehen. Um dies zu erreichen, sollen automatisierte und effiziente Beweisverfahren bereitgestellt werden. Der Spezifikationsprozess soll dadurch erleichtert werden, dass die Formulierung nachzuweisender Korrektheitseigenschaften statt mit komplexen temporallogischen Formeln durch intuitivere grafische Mittel erfolgt.

    Modellprüfung - Projekt PROSPER (Dirk Hoffmann, Thomas Kropf, Jürgen Ruf)

    Formale Beschreibungen erlauben die Spezifikation und Analyse von Systemen auf hoher Abstraktionsebene. Mithilfe solcher Methoden können weit mehr Eigenschaften beschrieben und verifiziert werden als dies mit konventionellen Methoden möglich ist. Formale Methoden ermöglichen somit eine bessere Strukturierung komplexer Systeme, eine frühere Erkennung von Entwurfsfehlern und tragen damit neben der Erhöhung der Produktqualität zur Reduzierung der Gesamtentwicklungszeit bei.

    Um formale Methoden Gewinn Bringend einsetzen zu können, müssen die entsprechenden Methoden und Algorithmen von CAD oder CASE Wekzeugen unterstützt und dem Entwicklungzyklus angepasst werden.

    Das PROSPER-Projekt hat zum Ziel verschiedene formale Verifikationstechniken zu kombinieren und die Lücke zwischen Theorie und industrieller Verwertbarkeit zu überbrücken. Weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Erstellung benutzerfreundlicher Schnittstellen mit dem Ziel formale Details vor dem Endnutzer so weit wie möglich zu verbergen. Beispiele solcher Schnittstellen sind die Übersetzung natürlich sprachlicher Spezifikationen in temporale Logiken sowie die Visualisierung von Gegenbeispielen in Form grafischer Signalverläufe.

    Transformation von algorithmischen Validierungsumgebungen zur Wiederverwendung auf Register-Transfer-Ebene (Cordula Hansen)

    Bei der High-Level-Synthese (HLS) wird aus einer algorithmischen Verhaltensspezifikation (z.B. VHDL) eine strukturelle Darstellung auf Register-Transfer-Ebene (RT-Ebene) generiert. Bei dieser Umsetzung wird das abstrakte Zeitverhalten der algorithmischen Ebene auf das taktgenaue Zeitverhalten der RT-Ebene umgesetzt. Diese Änderung des Zeitverhaltens durch die HLS macht eine Anpassung der Validierungsumgebungen notwendig. Validierungsumgebungen, die für die Simulation der algorithmischen Spezifikation entwickelt wurden, können nicht ohne Anpassungen auf der RT-Ebene wiederverwendet werden. Da die manuelle Anpassung sehr aufwändig ist, wurde hier ein Konzept basierend auf einem Teilordnungsmodell entwickelt, welches die automatische Anpassung der algorithmischen Validierungsumgebung auf RT-Ebene ermöglicht. Das Konzept liegt als prototypische Implementierung vor und wurde in ein kommerzielles Synthesewerkzeug integriert.

    Hardware/ Software-Co-Design und High-Level-Synthese

    Ein Framework für objektorientierte Spezifikation, Verifikation und Synthese (Tobias Oppold)

    Die ständig ansteigende Komplexität von Hardware-Systemen in Verbindung mit der zunehmenden Bedeutung von Hardware/Software-Systemen und FPGA-basierten rekonfigurierbaren Systemen stellt eine große Herausforderung an die Hardware-Entwickler dar. Die verwendeten Entwurfsverfahren müssen diesen Anforderungen gerecht werden. Eine geeignetes Verfahren zeichnet sich vor allem durch die Unterstützung der drei wichtigen Problembereiche Spezifikation, Verifikation und Synthese aus. Diese Bereiche werden derzeit noch isoliert betrachtet und es gibt kaum einen Ansatz, der alle drei Problembereiche umfasst.

    Hardwarebeschreibungssprachen wie VHDL und Verilog werden schon seit längerer Zeit für die Spezifikation verwendet. Für die Spezifikation auf der Register-Transfer-Ebene sind diese Sprachen auch durchaus geeignet. Für die algorithmische Ebene sind sie jedoch weniger geeignet und auf Grund der fehlenden Semantik ist eine Verifikation von VHDL oder Verilog auf der Verhaltens-Ebene kaum durchführbar. Außerdem sind diese Hardwarebeschreibungssprachen für Hardware/Software-Co-Design nicht geeignet. Ein weiterer entscheidender Nachteil dieser Sprachen ist, dass sie keine objektorientierten Konzepte aufweisen um Wiederverwertbarkeit zu unterstützen. In letzter Zeit werden deshalb vermehrt Sprachen wie C++ und Java eingesetzt, um die Vorteile der objektorientierten Konzepte nutzen zu können. Diese Konzepte ermöglichen es dem Entwickler, ein System auf einer höheren Abstraktionsebene zu spezifizieren und dadurch Produktivität, Lesbarkeit und Wiederverwertbarkeit zu steigern. Allerdings verfügt keine dieser Sprachen über geeignete Konzepte für die Verifikation und sie erlauben es deshalb nicht, alle oben erwähnten Problembereiche abzudecken. Dieser Mangel wird durch die Sprache 'e' behoben. 'e' ist eine objektorientierte Sprache, die von der Firma Verisity Design in Anlehnung an Java entwickelt und um verschiedene Konstrukte und Konzepte für die Verifikation erweitert wurde. Diese Konzepte werden durch eine spezielle Laufzeitumgebung unterstützt, sodass insgesamt eine sehr mächtige Verifikationsumgebung zur Verfügung steht.

    Die Sprache 'e' erlaubt dem Entwickler, abstrakte Entwurfstechniken anzuwenden, die zuvor nur für Software-Sprachen verfügbar waren. Darüber hinaus bietet 'e' auch geeignete Konstrukte, um auf der Register-Transfer-Ebene zu spezifizieren und ist deshalb sehr gut für die Spezifikation von Hardware geeignet. Die Entwicklung eines Synthesesystems für 'e'- Beschreibungen führt somit zu einem einheitlichen Framework, das sowohl Spezifikation und Verifikation als auch Synthese umfasst.

    Im Auftrag von Cisco Systems und in Zusammenarbeit mit Verisity Design wurden die im Arbeitsbereich Technische Informatik bereits entwickelten Ansätze zur Synthese von objektorientierten Beschreibungen erweitertet und den speziellen Bedürfnissen des Auftraggebers angepasst. Mit dem dabei entstandenen "e-Synthesesystem" wurden verschiedene praxisrelevante Beispiele verarbeitet, die sich zum Teil erfolgreich in Produktion befinden.

    Objektorientierter Hardware/Software-Entwurf eingebetteter Systeme (Tommy Kuhn)

    Der Entwurf der Hard- und Software eingebetteter Systeme erfolgt meist durch getrennte Entwurfsverfahren. Diese Verfahren basieren auf unterschiedlichsten Werkzeugen und Sprachen. Aus heutiger Sicht ist dieses Vorgehen vielfach nicht mehr akzeptabel. Zum einen erfordert eine solche Vorgehensweise eine bereits sehr frühe Partitionierung in Hardware und Software, obwohl diese in frühen Entwurfsphasen kaum durchführbar ist, zum anderen sind Änderungen einer initialen Partitionierung nur sehr aufwändig durchzuführen.

    Um diesen Nachteil zu umgehen, wurde eine einheitliche Entwurfsumgebung für Hardware und Software geschaffen. Hierzu wurden Verfahren und Methoden aus dem Bereich der Software-Entwicklung auf den Hardware-Entwurf übertragen. Software-Entwickler werden damit in die Lage versetzt, auch Hardware in gewissen Grenzen entwickeln zu können. Die Grenze zwischen Hardware und Software beginnt zu verschwimmen.

    Das entwickelte Gesamtsystem basiert auf der objektorientierten Sprache Java und dem Komponentenmodell JavaBeans. Unter besonderer Berücksichtigung der für die Wiederverwendung sehr wichtigen Konzepte der Objektorientierung wurde ein System zur Synthese von Java-Spezifikationen erstellt. Die Spezifikationen werden zunächst analysiert und in einen Kontroll-/Datenfluss-Grafen umgesetzt. Neue Verfahren zur Analyse objektorientierter Beschreibungen wurden entwickelt und implementiert. Ferner wurde damit begonnen, diese Verfahren auf den Einsatz nebenläufiger Beschreibungen auszudehnen, sodass auch diese in Kontroll-/Datenfluss-Grafen überführt werden können.

    Im Anschluss an die Grafenerstellung kann eine Ausgabe in unterschiedlichen Hardware-Beschreibungssprachen wie VHDL und Verilog erfolgen. Diese erlauben den Zugang zu bereits bestehenden Systemen zur Register-Transfer- und High-Level-Synthese.

    Diese Arbeiten haben gezeigt, dass die Möglichkeiten einer Programmiersprache oft nicht ausreichen, um Hardware adäquat zu beschreiben. Dies wird sowohl in der Spezifikation als auch in der Simulation sichtbar. Je niedriger die Abstraktionsebene desto deutlicher wird die Lücke. Aus diesem Grund wurde zusätzlich noch eine Spezifikations- und Simulationsbibliothek erstellt. Sie erlaubt es, auch rein Hardware-spezifische Besonderheiten in Java auszudrücken. Als Beispiele denke man an die Spezifikation von Verzögerungszeiten und Takt-Verhalten sowie Wortbreiten und die Synchronisation paralleler Abläufe.

    Das erstellte Entwurfssystem setzt bislang noch auf einer als bekannt vorausgesetzten Partitionierung auf. In weiteren Arbeiten wurde damit begonnen, auch diese Partionierung zu (teil-)automatisieren.

    Multithread-Analyse für den objektorientierten Hardware-Entwurf (Markus Winterholer)

    Mithilfe objektorientierter Konzepte sollen die Komplexität eingebetteter Systeme kontrollierbar und die Entwicklungszeit verbessert werden. Dazu wurde im Arbeitsbereich Technische Informatik eine Entwicklungsumgebung realisiert, welche die Verwendung von Java als einheitliche Beschreibungssprache für die Hardware- und Softwarekomponenten eines eingebetteten Systems ermöglicht.

    Die gewonnenen Erfahrungen, wie objektorientierte Sprachkonzepte in Hardware übersetzbar sind, werden genutzt um eine einheitliche Schnittstelle zu bilden, mit der neue objektorientierte Sprachen als Spezifikationssprache für das bestehende Werkzeug eingesetzt werden können. Die Schnittstelle wurde anhand einer neuen objektorientierten Sprache 'e' der Firma Verisity einem erfolgreichen Test unterzogen. Somit steht eine einheitliche Plattform zur Verfügung, mit der objektorientierte Spezifikationen in bekannte Sprachen für die Beschreibung von Hardware wie VHDL oder Verilog transformiert werden können. Bestehende Blöcke, die mit 'e' spezifiziert wurden, können mit vorhandenen Systemen verifiziert werden, um die maximale Wiederverwendung zu garantieren. Nach der Umsetzung in VHDL oder Verilog können bekannte Synthese- und Optimierungssysteme eingesetzt werden.

    Neben der Wiederverwendung bestehender Blöcke ist die einfache Implementierung nebenläufiger Programmteile ein Vorteil der Verwendung höherer Sprachen zur Hardwarebeschreibung. Hierzu wurde das System um Algorithmen, Datenstrukturen und Vorgehensweisen zur Abbildung von Programmen mit mehreren Threads erweitert. Die meisten aktuellen Systeme ermöglichen nur die Synthese sequenzieller Beschreibungen. Statt jeden Prozess isoliert zu behandeln findet bei dem entwickelten Ansatz eine prozessübergreifende Multithread-Analyse statt, welche die Daten- und Kontrollflussabhängigkeit der nebenläufigen Prozesse analysiert. Die daraus gewonnenen Informationen werden genutzt um gezielt Mechanismen zur Synchronisation der parallelen Blöcke einzusetzen.

    Synthese hierarchischer Multi-Prozess-Beschreibungen für gegebene Emulationsplattformen (Oliver Bringmann)

    In diesem Forschungsvorhaben wurde eine High-Level Synthesemethodik entwickelt, die es erlaubt, komplexe, hierarchisch modularisierte Multi-Prozess-Systeme effizient auf eine gegebene Hardware-Emulationsplattform abbilden zu können, um dadurch einen schnellen Prototypenentwurf komplexer Systeme zu unterstützen.

    Existierende High-Level-Synthesesysteme behandeln die Prozesse unabhängig voneinander, sodass weder prozessübergreifende zeitliche Abhängigkeiten Berücksichtigung finden noch prozessübergreifende Optimierungen durchgeführt werden können. Darüber hinaus wird die Zielarchitektur der zugrundeliegenden Emulationsplattform bislang während der Synthese nicht berücksichtigt, sodass für diese Zielsysteme in der Regel ungünstige Implementierungen erzeugt werden.

    Zur effizienten Behandlung hierarchisch modularisierter Multi-Prozess-Beschreibungen wurde ein neuer Ansatz entwickelt, der es erlaubt, prozessübergreifende und hierarchieübergreifende Optimierungen durchzuführen. Hierzu werden das Kommunikationsverhalten der Systembeschreibung analysiert und Synchronisationspunkte zwischen den Prozessen bestimmt. Basierend auf den Synchronisationspunkten können prozessübergreifende Optimierungen durchgeführt und die Synthese von Multi-Prozess-Beschreibungen gesteuert werden. Des Weiteren ermöglichen die Synchronisationspunkte, zwischen den Prozessen bestehende Abhängigkeiten im System zu erkennen und in den Syntheseprozess einzubeziehen, sodass Zeitbedingungen zwischen den Prozessen propagiert werden können. Neben den prozessübergreifenden Optimierungen wurden auch hierarchieübergreifende Optimierungen in die Synthese integriert, die die Wiederverwendung synthetisierter Teilschaltungen in einem komplexen Gesamtsystem als IP-Blöcke unter Berücksichtigung der hierarchischen Komponentenstruktur unterstützen.

    Die Abbildung der Schaltung auf eine gegebene Hardware-Emulationsplattform konnte stark verbessert werden, indem die zugrunde liegende Zielarchitektur bereits während der High-Level-Synthese berücksichtigt wird. Da moderne Emulationssysteme viele FPGAs enthalten können, besteht das Hauptproblem darin, eine geeignete Schaltungspartitionierung zu finden, die den gegebenen Verbindungsressourcen der Zielarchitektur und den Zeitbedingungen des Systems genügt. Hierzu wurde ein Ansatz zur kombinierten Synthese und Partitionierung entwickelt, der die Leistungsfähigkeit des Systems unter Berücksichtigung der Zielarchitektur maximiert. Da in existierenden High-Level-Synthesesystemen Verbindungsressourcen nur eine untergeordnete Rolle spielen, werden in diesem Ansatz Interchip-Verbindungen ähnlich wie funktionale Ressourcen interpretiert, um Verbindungslaufzeiten und Verbindungskosten während der Synthese abschätzen zu können. Dies ermöglicht eine strategische Einplanung der Interchip-Kommunikationen zu Zeitpunkten, an denen eine ausreichende Verbindungskapazität zur Verfügung steht und die zusätzlich auftretenden Verbindungslaufzeiten keinen oder nur einen geringfügigen Einfluss auf das Syntheseergebnis haben. Dabei ist zu beachten, dass Interchip-Verbindungen erst nach erfolgter Partitionierung entstehen, eine Partitionierung aber erst nach Ablaufplanung und Komponentenbindung sinnvoll anwendbar ist, sodass Synthese und Partitionierung eng verzahnt wurden. Der Ansatz umfasst außerdem Techniken zur automatischen Mehrfachnutzung von Verbindungsressourcen und zur partiellen oder vollständigen Serialisierung von Interchip-Datentransfers, um den Engpass von unzureichenden Interchip-Verbindungen, ohne Änderung der Systemausführungszeit zu entschärfen.

    Zielarchitekturorientierte Abschätzung von Schaltungsimplementierungen (Carsten Menn)

    Im sich etablierenden gemeinsamen Entwurf von Funktionalität und Architektur im Y-Modell erfolgt bisher eine manuelle Abbildung der Funktionsblöcke auf Architekturkomponenten mit dem Ziel, eine schnelle und möglichst präzise Evaluierung des Gesamtsystems auf abstrakter Ebene durchführen zu können. Vor allem die Abschätzung der auf Hardware abzubildenden Funktionsblöcke ist bisher äußerst unzureichend, da weder die Einflüsse der Synthese noch die der Zielarchitektur Berücksichtigung finden.

    Aus diesem Grund sind Abschätzungstechniken erforderlich, die sowohl auf mehreren Abstraktionsebenen angewendet werden können als auch eine flexible Berücksichtigung unterschiedlicher Zielarchitektur-Komponenten (ASICs, FPGAs, DSPs, Mikroprozessoren, etc.) unterstützen. Zusätzlich müssen auch IP-Komponenten mit einbezogen werden können.

    Die für einzelne konkrete Zielarchitektur-Komponenten bereits existierenden Abschätzungs-Ansätze berücksichtigen den Einfluss des gesamten Zielsystems auf diese Zielarchitektur-Komponenten nur unzureichend oder gar nicht. Dies hat zur Folge, dass weder die Kommunikationsstruktur zwischen einzelnen Architekturkomponenten noch die Verbindungsstruktur zwischen den Zielarchitektur-Komponenten betrachtet werden und somit deren erheblichen Einflüsse nicht in diese Ansätze mit einfließen.

    Aus diesem Grund besteht das primäre Ziel dieses Forschungsvorhabens darin, Abschätzungs-Techniken zu entwickeln, die zum einen die erweiterten Kostenabschätzungen durchführen und zum anderen nicht nur einzelne konkrete Zielarchitektur-Komponenten sondern das gesamte Zielsystem betrachten und somit auch bewerten können.

    Der hier verfolgte Ansatz sieht eine Abschätzung des realen Entwurfsprozesses durch approximative Ausführung einzelner Syntheseschritte vor. Es wird ein Modell der RT-Struktur erstellt, welches das endgültige Ergebnis am besten abschätzt. Dieses probabilistische Modell kann dann dazu verwendet werden, auch Ergebnisse der Platzierung und der Verdrahtung abzuschätzen.

    High-Level-Synthese von Datenübertragungs-Schaltkreisen (Walter Lange)

    Datenübertragungs(DÜ)-Schaltungen, wie sie z.B. in den Netzknoten zum Verteilen von Daten oder in Mobiltelefonen eingesetzt werden, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Zudem werden diese Schaltungen immer komplexer und die Forderung nach kürzeren Entwicklungszeiten zwingen den Entwickler, neue Verfahren einzusetzen. Die "High-Level Synthese" ist eines dieser Verfahren. Es ermöglicht, eine Schaltung auf der Systemebene zu beschreiben und die Schaltungs-Synthese mit geeigneten Werkzeugen automatisch durchzuführen. Um geeignete Synthesemöglichkeiten für DÜ-Schaltungen zu untersuchen, wird eine in letzter Zeit entwickelte ATM-Switch-Steuerung (ASS) von verschiedenen High-Level-Synthese Werkzeugen synthetisiert und die Ergebnisse werden verglichen.

    Der Protocol CompilerTM (PC) der Fa. SynopsysTM z.B. bietet eine neue grafische Eingabe an. Für die einzelnen Operationen, die bei Protokoll-Logik und DÜ-Schaltkreisen benutzt werden, stehen Symbole zur Verfügung, die durch "Mausklick" eingesetzt werden. Dadurch kann eine Schaltungsbeschreibung relativ schnell und übersichtlich erstellt werden. Der PC wird erfolgreich für die Modellierung und Synthese der o.g. ASS verwendet.

    DÜ-Schaltungen haben in der Regel relativ viele Eingabe/Ausgabe-Funktionen, die synchron mit dem Takt ausgeführt werden müssen, wohingegen arithmetische Operationen wie Additionen oder Multiplikationen eher selten sind. Daher werden diese Schaltungen "taktgebunden" (cycle-fixed) in einer HW-Beschreibungssprache beschrieben und synthetisiert. Ein wesentlicher Schritt eines Synthese-Werkzeugs ist die Zeitablaufplanung (Scheduling), die bei der taktgebundenen Synthese unnötig ist. Ein Vorschlag ist nun, VHDL-Verhaltensbeschreibungen für taktgebundene Schaltungen direkt aus der Verhaltensebene auf die RT-Ebene zu übersetzen, um danach mit handelsüblichen Werkzeugen die RT- bzw. Logik-Synthese durchzuführen. Eine Spezifikation für diese Übersetzung ("Effiziente Generierung von Zustandsautomaten mit integriertem Datenpfad aus taktgebundenen VHDL-Verhaltensbeschreibungen") wurde erstellt und als Interner Bericht herausgegeben.

    Abschätzung der Flächenverbrauchs- und Verzögerungszeit-Charakteristik beim Synthesewerkzeug Monet (Carsten Schulz-Key)

    Die ständig steigende Komplexität von Hardwaresystemen ist seit Jahren eines der Hauptprobleme für die Entwickler. Es wird gelöst, indem die Systeme auf immer höheren Abstraktionsebenen beschrieben werden. Dadurch und insbesondere durch den Einsatz von objektorientierten Sprachen bei der Spezifikation kann ein Teil der Komplexität verborgen und die Wiederverwendung von einmal erstellten Komponenten erleichtert werden. Ein Nachteil der hohen Abstraktionsebenen ist jedoch, dass der Prozess der High-Level-Synthese, in dem die Beschreibung in mehreren Stufen in ein Format transformiert wird, das zur Herstellung eines ASICs oder zum Laden eines FPGAs verwendet werden kann, sehr (zeit-) aufwändig ist. Erst nach Beendigung des Syntheselaufs ist bekannt, ob bestimmte Randbedingungen, wie z.B. ein maximaler Flächenverbrauch oder eine bestimmte maximale Verzögerungszeit auf dem kritischen Pfad des Designs, eingehalten werden können. Diese Parameter sind stark vom jeweiligen Design abhängig und werden durch verschiedene Optimierungsstrategien der Synthesewerkzeuge beeinflusst.

    Um unnötige Syntheseläufe vermeiden zu können, werden Abschätzer benötigt, die die resultierenden Flächen- und Verzögerungsparameter eines Synthesewerkzeugs unter Berücksichtigung der jeweiligen Optimierungsstrategie voraussagen können, ohne den gleichen hohen zeitlichen Aufwand zu benötigen.

    In einem Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma Mentor Graphics (Wilsonville, Oregon) wird daher ein Abschätzer für deren Synthesewerkzeug Monet entwickelt. Als Basis für den Abschätzer dient das am FZI entwickelte CADDY-II. Der Schwerpunkt der Projektphase 1999/2000 lag daher zunächst auf der Entwicklung eines Eingabefilters für CADDY-II, mit dem das Design und alle benötigten Syntheseinformationen aus den proprietären Datenstrukturen von Monet extrahiert werden können. In den anschließenden Projektphasen wird der Schwerpunkt auf der Entwicklung der eigentlichen Abschätzungsalgorithmen liegen, die das Verhalten von Monet möglichst genau modellieren. Diese Arbeit wird von Carsten Menn weitergeführt.

    IP-Reuse

    Design Reuse, virtuelle Komponenten und Intellectual Property (Natividad Martínez Madrid, Ralf Seepold, EURIPIDES-Projekt)

    Systementwurf in Form von Systems on Chip (SoC) ist ein wichtiges Anwendungsfeld in der Mikroelektronik. Diese Entwurfstechnologie erfordert eine vertikale Integration neuer Konzepte und Durchbrüche und damit eine neue Qualität der Electronic Design Automation (EDA), um den unbedingt erforderlichen durchgängigen Entwurfsablauf vom System bis zum Layout realisieren zu können. Zentrale Aufgaben mit strategischer Bedeutung sind dabei

    Der Schlüssel zur Lösung dieser zentralen strategischen Aufgaben sind EDA-Methoden zur Wiederverwendung (Reuse) bereits entworfener Komponenten (Intellectual Property, IP), da damit bei allen drei Aufgaben der dringend erforderliche Schub bei steigender Flexibilität und Zuverlässigkeit ermöglicht wird. Durch den direkten Einfluss bei der Erstellung neuer Systeme können EDA-Methoden zur Wiederverwendung bereits am Anfang der Wertschöpfungskette ansetzen und damit eine beträchtliche Hebelwirkung erreichen.

    Digitale IP-Komponenten (Ralf Seepold)

    Durch vergleichsweise niedrige Investitionen können erhebliche Kosten - verteilt über den gesamten Produktzyklus - auf einfache Art und Weise eingespart werden. Eine nahe liegende Lösung ist es, bei der Entwicklung neuer Systeme verstärkt auf bereits vorhandene und verifizierte Bausteine, so genannte Intellectual Property (IP) Module, zurückzugreifen. Ein IP-Anbieter kann dasselbe IP-Modul an mehrere Kunden verkaufen, und ein IP-Käufer kann mehrere Anbieter für eine Funktion haben. Aber auch komplexere Systemmodule mit hoch spezialisierter Funktionalität und entsprechend weniger Applikationsfeldern werden künftig vorrangig als IPs entwickelt und vermarktet werden müssen, um den erheblichen Entwicklungsaufwand wirtschaftlicher zu gestalten.

    Auf Basis des konventionellen Entwurfsprozesses digitaler Schaltungen wurde am FZI ein Prototyp eines Reuse Management Systems (RMS) aufgebaut, auf das in Zukunft für den Systementwurf zurückgegriffen werden kann. Im Rahmen aktueller Arbeiten wurde ein effizientes Klassifikationsschema und eine Ähnlichkeitsmetrik entwickelt, die den Zugriff auf die Wiederverwendungsmodule unterstützen. Zusätzlich wurde eine Erweiterung der Funktionalität sowie eine Verbreiterung der Konzeption und somit eine plattformunabhängige RMS Architektur geschaffen.

    Analoge und Mixed-Signal IP-Komponenten (Natividad Martínez Madrid)

    Es existieren zwar bereits einige Forschungsansätze zur Erstellung von Analog-IP. Kernproblem bleibt allerdings die Verfügbarkeit von CAD-Werkzeugen zur Unterstützung von analogen Wiederverwendungsmethoden sowie der geeigneten Synthese. Darüber hinaus stellen sich in der Spezifikation, Validierung, Parametrisierung und der Integration neue Anforderungen. Die bedeutendsten Sprachen sind hier VHDL-AMS, Verilog-AMS und MAST. VHDL-AMS ist das Resultat einer langen IEEE-Standardisierungsanstrengung, die erst im letzten Jahr abgeschlossen wurde. Im Bereich der analogen IP-Komponenten werden sowohl Aspekte des Systementwurfs als auch die der Wiederverwendung in den analogen Entwurfsprozess eingebracht. Am FZI wird ein Dokumentationssystem für die o.g. AMS-HDL basierten Sprachen mithilfe von XML entworfen sowie eine Integration in einen IP-Katalog durchgeführt.

    Es wird ein System entwickelt, das die Intergration eines System-Level-Modells, das in einer AMS HDL gegeben ist, durchgeführt. Definition der Dokumentationsattribute und Definition der AMS-XML Sprache sowie Definition und Implementierung des Parsers für unterschiedliche Compiler werden daher getrennt betrachtet. In der letzten Phase werden die Elemente dann in einen IP-Katalog integriert, um in Zukunft von den durchgeführten Schritten zu profitieren.

    Schnittstellenentwurf für die Wiederverwendung von algorithmischen Schaltungsbeschreibungen (Cordula Hansen)

    Im Rahmen des Projektes EURIPIDES (EURopean Intellectual Property In Designing Electronic Systems) wurde unter anderem der Bereich des Schnittstellenentwurfs bearbeitet. Vorrangige Aufgabenstellung war, eine Architektur und ein Modell zu entwerfen, das auf algorithmischer Ebene den Entwurf und Austausch von Schaltungsbeschreibungen vereinfacht. Das entworfene Modell orientiert sich dabei an den von der VSIA (Virtual Socket Interface Alliance) vorgeschlagenen Verfahren und unterteilt sich in unterschiedliche Sichten und Ebenen. Im ersten Teil wurden bereits die Beschreibungsarten für die Kommunikation, das Zeitverhalten und die Funktion festgelegt. Im zweiten Teil, der diesen Berichtsraum umfasst, wurde eine prototypische Implementierung realisiert, die auf Grundlage von Tcl/Tk die einfache Eingabe der Spezifikation ermöglicht, sowie die Kommunikation zur Datenbank abwickelt. Ein besonderes Ziel war dabei das Auffinden passender Reuse-Komponenten mittels der Kriterien Funktion und Protokollverhalten.

     

    Multimedia

    BioInform@tik (Julia Wunner)

    Das Projekt BioInform@tik beschäftigt sich mit dem Einsatz multimedial vermittelter Lehrangebote. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Informatik, Biologie und Chemie. Die Angebote werden dabei wissenschaftlich auf ihre didaktische Qualität beraten und evaluiert. Ziel des Teilprojekts 3 "Multimedia-Kurs Rechnerarchitektur" ist die Konzeption und Durchführung der multimedial präsentierten Vorlesungen "Rechnerarchitekturen I und II" mit den zugehörigen Übungen.

    Die Vorlesungen werden für die multimediale Präsentation völlig neu konzipiert und in mehrere in sich abgeschlossene und leicht aktualisierbare Module unterteilt. Die Lehrinhalte werden über WWW im HTML-Format zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird die Vorlesung auf Video aufgezeichnet und in digitalisierter Form im WWW zur Verfügung gestellt. Das Angebot wird vorlesungsbegleitend benutzt, aber auch zur Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung und in der Weiterbildung eingesetzt.

    Das Projekt war mit einem Stand auf der Messe "Multimedia Market" 1999 in Stuttgart und auf dem CHE Kongress "Uni-www.ersity.de: Neue Medien in der Hochschule" 2000 in Karlsruhe vertreten.

    Entwicklung einer verteilten Lehrumgebung (Julia Wunner)

    Für die Durchführung hochschulinterner und hochschulübergreifender Kooperationen über das Internet werden neben Audio-Video-Konferenzwerkzeugen auch Programme zum gemeinsamen Bearbeiten statischer Objekte wie Texte und Bilder benötigt, so genannte "Shared Whiteboards". Aus den Erfahrungen mit verteilten Lehrveranstaltungen, die mithilfe der MBone Tools abgehalten wurden, wurden Anforderungen für ein universell einsetzbares Kommunikationswerkzeug abgeleitet. Das Whiteboard "meshell" wird in der plattformunabhängigen, objektorientierten Sprache Java realisiert.

    Die Daten des Whiteboard benötigen im Gegensatz zu den Audio- und Videodatenströmen eine zuverlässige Übertragung, daher wird hier ein eigens entwickeltes Nachrichtenübertragungssystem via TCP/IP eingesetzt. Im Whiteboard "meshell" sind außerdem spezielle Funktionen zur Unterstützung der Lehre und der effizienten Gruppenkommunikation integriert, beispielsweise ein optionaler Sitzungsleiter, die eindeutige Identifizierung und konsistente Manipulation von Zeichenobjekten, eine Umfrage-Funktion, Teilnahme-Statistiken, Speichern und Laden aufgezeichneter Sitzungen, mehrsprachige Menüführung und Hilfen.

     

    Neuronale Netze

    Künstliche neuronale Netze zur Analyse technischer Daten mit dem Ziel der Qualitätssicherung (Lothar Ludwig)

    Ziel des vom BMBF geförderten Projektes SMARTFAB-Neuronale Netze war die Erarbeitung neuartiger Analysemethoden für die steigende Datenflut bei der elektrischen Parametermessung in der Halbleiterfertigung.

    Es war eine wesentliche Aufgabe des Projekts, sich entwickelnde Probleme bei der

    Chipfertigung frühzeitig zu erkennen, um rechtzeitig Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergreifen zu können. Um Fehlermodes und vor allem deren Ursachen möglichst schnell zu finden, wurden sowohl Daten in der Herstellungsphase der Bauteile als auch später Messungen am fertigen Produkt zur Interpretation herangezogen. Dabei sollte aus der Signatur (Fingerprint) der Störung bestimmter Messparameter auf die Prozessbereiche geschlossen werden, aus denen diese Störung stammt.

    In diesem Projekt wurde ein Analysetool entwickelt, das in den beteiligten Firmen SMST und ATMEL Germany GmbH eingesetzt wird, um zwei verschiedene Aufgabenstellungen automatisiert zu lösen:

    Das Projekt endete im April 2000. Als neues Projekt sollen die Ursachen von Fehlern auf Wafern nun mit Online Tool Controlling schon während des Prozesses erkannt werden.

    OASIS - Open Architecture Server for Information Search and Delivery (Udo Heuser)

    Im Rahmen des von der EU-Kommission geförderten Projekts OASIS wurde eine intelligente Internet-Suchmaschine entwickelt, die künstliche neuronale Netze dazu benutzt, die Suche innerhalb lokal begrenzter Dokumentensammlungen, d.h. thematisch verwandter HTML-Seiten zu verbessern. Das mit den europäischen Partnern entwickelte Gesamtsystem besteht aus einer offenen und skalierbaren Multiserver-Plattform und benutzt zwischen den Servern ein auf CORBA basierendes, proprietäres OASIS-Transferprotokoll. Jeder OASIS-Server setzt sich aus einem Query Server, einer oder mehreren (nicht-überlappenden) Dokumentensammlungen, auf denen das neuronale Netz operiert, sowie einem Crawler zusammen. Eine Suchanfrage wird von einer Benutzer-Schnittstelle (d.h. von einem Web-Browser) über den Query- Server an relevante Dokumentensammlungen propagiert.

    Das an der Technischen Informatik entwickelte Verfahren, das Hierarchische Radius-basierte Competitive Learning (HRCL), clustert als unüberwacht-lernendes neuronale Netz den (über Termindizierverfahren kodierten und komprimierten) HTML-Eingaberaum, um Orte hoher Wahrscheinlichkeitsdichten bzw. Orte inhaltlich verwandter HTML-Seiten finden. Zugleich nimmt HRCL eine sinnvolle Hierarchisierung des Eingaberaums vor, um sowohl Cluster- als auch Subcluster-Prototypen zu generieren. Nach erfolgreicher Clusterung wird eine Suchanfrage an die generierten (Sub-)Cluster-Prototypen relevanter Dokumentensammlungen propagiert, um sowohl die Effektivität als auch die Effizienz der Suche zu verbessern. Schließlich können die generierten Cluster- und Subcluster-Prototypen in ihrer Gesamtheit dem Benutzer in Form eines (automatisch generierten) Internet-Katalogs präsentiert werden.

    Es ist beabsichtigt, die Erfahrungen, die innerhalb des OASIS-Projekts gewonnen wurden, zur Implementierung einer kommerziellen intelligenten und verteilten Intranet-Suchmaschine zu nutzen. Diese soll vor allem weit verzweigten Firmen, Internet-Service-Providern und Web-basierten Dienste-Anbietern angeboten werden (http://www.oasis-europe.org).

    GRIP - An inteGRated System for the NeuroelectrIc Control of GrasP in Disabled Persons (Martin Bogdan, Michael Schröder)

    Ziel des Projektes GRIP ist es, Lösungen zu entwickeln, die es ermöglichen, den partiellen oder totalen Verlust von Handfunktionen auszugleichen. Der Verlust der Handfunktionen ist dabei in der Regel auf Läsionen im Rückenmark zurückzuführen. Zur Lösung des Problems wird die funktionale elektrische Stimulation (FES) der betreffenden Extremität vorgeschlagen. Sie basiert auf einem komplexen Zusammenspiel der Signalverarbeitung äußerer Reize (Druck, Temperatur etc.), dem willkürlichen Kommandos des Patienten und einer hoch technisierten Schnittstelle zwischen Mensch und Steuermodul. Die Schnittstelle wird durch Cuff-Elektroden realisiert.

    Die Signalverarbeitung der willkürlichen Kommandos und der aufgenommen Reize wird von einem zweistufiges System bewältigt, das auf künstlichen neuronalen Netzen basiert. Zunächst wird die Intension des Patienten je nach den noch individuell erhaltenen Möglichkeiten mittels eines Schiebereglers, oder weiteren Aufnahmemöglichkeiten detektiert und interpretiert. Danach wird die Intention mithilfe von künstlichen neuronalen Netze derart in eine Impulsfolge übertragen, dass sich die Hand durch die Stimulation der Nerven mit der generierten Impulsfolge entsprechend der Intention bewegt. Die Aufgabe der Technischen Informatik besteht in der Entwicklung dieses Signal verarbeitenden Systems. Zurzeit ist eine System im Tierversuch in der Erprobung. Hierbei wird mithilfe einer chronischen Implantation einer Cuff-Elektrode in einem Schwein der Ansatz des rückgekoppelten Reglers überprüft.

    OASIS: Intelligente Suchmaschine (Alexei Babanine, Mikhail Bessonov, Udo Heuser)

    In dem Projekt wird die Aufgabe eines Technologietransfers im Bereich der Informationssuche bearbeitet. Die beteiligten Technologien beinhalten neuronale Netze zur Klassifizierung von Informationen, einen intelligenten Crawler, Protokolle für einen verteilten Einsatz im Bereich des Information-Retrievals basierend auf CORBA und auf Directory-Service Techniken. Die Techniken wurden zum Teil im Rahmen des EU-Forschungsprojekts "OASIS - Open Architecture Server for Information Search and Delivery" entwickelt und bestehen vor allem im Information-Retrieval in heterogenen Datensammlungen.

    Solche Sammlungen sind oft über LANs oder Internet verteilt. Jedes Datensammlungsmodul für sich ist verantwortlich für das Harvesting in einem speziellen Themenbereich oder in einer isolierten kommerziellen Datenbank. Die LDAP-basierte Brokertechnologie ermöglicht die Propagierung von Anfragen und die Zusammenfassung von Suchergebnissen.

    Die Techniken der Neuronalen Netzen werden für eine reelle industrielle Umgebung adaptiert - die Probleme der Skalierbarkeit, Redundanz, Profilierung von speziellen Datenstrukturen (XML, relationalen Datenbanken) werden dabei gelöst.

    Das Ziel des Projekts ist es, die wissenschaftlichen Ergebnisse in einer industriereifen Suchmaschine, die in C/C++/CORBA implementiert ist, zu verknüpfen. Die Software soll in Organisationen und Firmen sofort anwendbar sein. Die Pilotprojekte mit Industriepartnern sollen die Transferierbarkeit der entwickelten Techniken demonstrieren.

    Das Projekt wird durch das Programm "Junge Innovatoren" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg gefördert.

    Flexible Verzeichnis-Unterstützung für die verteilte Dokumenten-Suche (Mikhail Bessonov)

    Es handelte sich hierbei um ein Forschungsprojekt auf dem Gebiet der verteilten Information-Retrieval Systeme. Eine Kooperation bestand mit einer grossen internationalen Telekommunikations-Firma. Der Forschungsschwerpunkt konzentrierte sich auf die Anwendbarkeit LDAP-basierter Verzeichnis-Dienste und auf die Beschreibung von Dokumenten-Sammlungen. Es wurde untersucht, inwieweit solche Beschreibungen für Anfrage-Propagierungen angewendet werden kann.

    Zwei unterschiedliche Modelle und entsprechende Verzeichnis-Schemata der Dokumentensammlungs-Beschreibungen wurden betrachtet. Das erste Modell war eine Erweiterung des Schemas, welches im GIOSS-Projekt benutzt wurde, das zweite Modell benutzte Latent-Semantic-Analysis-Methoden.

    Theoretische wie auch experimentelle Performanz-Einschätzungen wurden ausgearbeitet. Das zweite Modell zeigte sich eher geeignet, bessere Genauigkeiten in der Auswahl der Dokumentensammlung zur Verfügung zu stellen, allerdings auf Kosten einer signifikanten Steigerung des Speicherplatzbedarfs und der Verarbeitungszeit. Es konnten schliesslich praktische Empfehlungen für die Benutzung flexibler Verzeichnis-Dienste für die verteilte Text-Suche im World Wide Web als auch im Intranet gegeben werden. Es wurden Erweiterungen der oben genannten Techniken für die Suche XML-basierter Spezifikationen verteilter Objekte in Betracht gezogen.

    Molekulare Mustererkennung mit supramolekularen Strukturen und Polymeren, PONS (Thomas Hermle)

    Die Forschergruppe "Molekulare Mustererkennung mit supramolekularen Strukturen und Polymeren" wurde im Dezember 2000 erfolgreich zum Abschluss gebracht. Alle wesentlichen Ziele konnten innerhalb des Förderzeitraums erreicht werden. So konnte beispielsweise in mehreren Arbeiten gezeigt werden, dass es möglich ist, Selektionsdefizite mit Verfahren der Mustererkennung und multivariaten Datenanalyse zu kompensieren. Die Daten stammten dabei hauptsächlich aus parallelisierter Detektion und umfassten sensitive Schichten von den klassischen Polymermatrizen bis hin zu chiralen Selektoren wie den Cyclodextrinen. Bei qualitativen und quantitativen Vorhersagen konnte eine Vielzahl an Verfahren angewendet und verglichen werden. Dabei wurden auch Verfahren der Merkmalsextraktion und -selektion erfolgreich eingesetzt und Effekte wie Sensordrift untersucht. Für die meisten Problemstellungen erwies sich der Einsatz Neuronaler Netze als sehr vorteilhaft. In Hinblick auf die Verbesserung der Selektivität wurden Verfahren entwickelt und eingesetzt, die es ermöglichen, durch Analyse der Struktur-Wirkungsbeziehungen gezielte Hinweise auf geeignete strukturelle Modifikationen zu erhalten.

    Ziel des PONS-Projekts ist die Untersuchung der Interaktionen zwischen Cortex und Cerebellum während Lernaufgaben und motorischer Aktivität durch Multi-Neuron-Ableitungen. Als erster Schritt in der Auswertung der Ableitungen kommt die klassische Signalverarbeitung zum Einsatz, um nachfolgend Nervensignale mit geeigneten Algorithmen zu erkennen (spike detection) und zu klassifizieren (spike sorting). Dabei sollen verbreitete Methoden wie Auto- und Kreuzkorrelogramme, JPSTH, PCA, Unitary Event Analyse, Gravitationsanalyse eingesetzt und neue Verfahren im Bereich der Neuronalen Netze entwickelt werden.

     

    Parallelrechner und parallele Programmierung

    Objektorientierte Kommunikationsbibliotheken zur Parallelisierung wissenschaftlicher Anwendungen (Marcus Ritt)

    Objektorientierte Anwendungsentwicklung setzt sich auch im Bereich des wissenschaftlichen Rechnens immer mehr durch. Um die hohen Leistungsansprüche zu erfüllen, wird als Programmiersprache meist C++ eingesetzt. Für die sich daraus ergebenden Vorteile in Abstrahierung, Wartbarkeit und Testbarkeit müssen jedoch Nachteile durch die nur rudimentäre Unterstützung von C++ und objektorientierter Entwicklung allgemein in diesem Bereich in Kauf genommen werden.

    Ziel der Arbeit war es, für die Programmierung von Architekturen mit verteiltem Hauptspeicher, eine geeignete objektorientierte Programmierschnittstelle zu entwerfen. Diese Architekturen werden heutzutage normalerweise direkt mit Nachrichtenaustausch und dabei meist mit dem aktuellen Standard MPI (Message-Passing Interface) programmiert. Dieser unterstützt jedoch C++ nur ungenügend.

    Um diese Probleme zu lösen, wurde eine eigene objektorientierte Nachrichtenbibliothek namens TPO++ entworfen, die auf Basis von MPI implementiert wurde, und dadurch auf nahezu allen Plattformen einsetzbar ist. Durch ihren Entwurf als dünne Zwischenschicht und den Einsatz von Techniken zur Optimierung zur Übersetzungszeit (Traits) bietet sie nahezu identische Leistung zu MPI. Dabei unterstützt sie -- im Gegensatz zu MPI -- das Übertragen von beliebigen benutzerdefinierten Objekten und Containern der Standard Template Library (STL) ohne dabei die Typsicherheit von C++ zu verletzen. Die Fehlerbehandlung kann über den Exceptions-Mechanismus erfolgen. Um eine einfache Portierung bereits mit MPI parallelisierter Anwendungen zu erlauben, lehnt sich die Schnittstelle in Namenskonventionen so weit möglich an MPI an. TPO++ deckt zurzeit den Funktionsumfang von MPI 1.2 ab. Die aktuellen Arbeiten befassen sich mit der Erweiterung die Funktionalität von MPI 2.0, insbesondere die parallele Ein-/Ausgabe und die einseitige Kommunikation.

    Die Arbeiten wurden im Teilprojekt C6 des SFB 382 "Verfahren und Algorithmen zur Simulation physikalischer Prozesse auf Höchstleistungsrechnern" durchgeführt.

    Wertevorhersage in Prozessoren (Gerald Heim)

    Moderne Prozessoren versuchen die auf Befehlsebene vorhandene Parallelität mit vielfältigen Mitteln in einem hohen Grad auszuschöpfen, um so die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu steigern. Damit eine hohe Rate an Befehlsausführungen erreicht werden kann, genügt es wie sich gezeigt hat nicht, allein den Befehlsstrom in seiner gegebenen Form zu betrachten und dort nach Parallelität zu suchen. Man findet mehr Parallelität, wenn mit fortgeschrittenen Techniken wie Sprungvorhersage verbunden mit spekulativer out-of-order Ausführung die Kandidatenmenge für die Parallelausführung weiter vergrößert wird, und damit die Ausführung der einer Datenflussmaschine sehr ähnlich wird. Dies ist der Stand der heute schon vermarkteten superskalaren Prozessoren. Weitere Parallelität kann erreicht werden, indem die Anzahl spekulativ ausgeführter Befehle weiter vergrößert wird. Für heutige Prozessoren ist die Anzahl der spekulativ ausgeführen Befehle durch die Spekulationstiefe der Sprungvorhersage, die Kapazität interner Puffer und Busse sowie nicht zuletzt durch Datenabhängigkeiten begrenzt. Da die Vergrößerung der Spekulationstiefe nur wenig Verbesserung der Performanz erhoffen lässt, können durch Datenwertvorhersage die durch Datenwertabhängigkeiten definierten Abhängigkeitsketten verkleinert werden und mehr Parallelität ausgenutzt werden. Datenwertvorhersage ist insofern komplexer als Sprungvorhersage, als dass nicht von vorn herein klar ist, welche Datenwerte vorhergesagt werden sollen. Außerdem wird für Datenwerte beobachtet, dass diese stärker divergieren als die Werte der Sprungvorhersage. Wertevorhersage kann daher nicht die Qualität der Sprungvorhersage erreichen und muss deshalb als eine weitere Vorhersagestufe in einem bereits durch Sprungvorhersage und Dekodierung bearbeiteten Befehlsstrom verstanden werden und nur dann zur Anwendung kommen, wenn weitere Parallelität gesucht wird.

    Für die Untersuchung von Wertevorhersagern in Prozessoren bedeutet dies, dass sie nur im Kontext der Befehlsausführung untersucht werden können, wenn die Einstreuung systematischer Fehler vermieden werden soll.

    Von speziellem Interesse sind dabei die Auswirkungen des Zusammenspiels von Sprung- und Datenwertvorhersage, die Auswahl der für Vorhersage infrage kommenden Datenwerte und die quantitativen Auswirkungen von Datenwertvorhersage auf die Mikroarchitektur. Die Auswahl der zu vorhersagenden Datenwerte hat auf den Erfolg des gesamten Verfahrens weit reichende Auswirkungen, da erhofften Gewinne leicht durch übermäßig viele Falschvorhersagen zunichte gemacht werden können.

    Objektorientierte Design-Pattern für parallele Simulationsverfahren physikalischer Prozesse (Stefan Hüttemann)

    Speziell für Teilchensimulationen entwickeln wir parallele Simulationsverfahren. Auf den Höchstleistungsrechnern NECSX-4 und CrayT3E erreichten dabei Implementierungen von Smoothed Particle Hydrodynamics-Methoden parallele Effizienzen von 60% bis zu 90%. Die zunehmende Komplexität der Simulationsverfahren wie auch die Komplexität der Parallelisierung der Programme auf verschiedenen Hardware-Architekturen erfordert, eine Vorgehensweise zur Programmierung auszuarbeiten, die den Anwendungsprogrammierer vor technischen Detailfragen der Parallelisierung entlastet, und ausserdem ein klar strukturiertes Programm enstehen lässt.

    Objektorientierte Design-Pattern stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Diese Methode gibt Anhaltspunkte bei der Erstellung eines neuen Simulationsprogramms an. Es können schon gefunden Lösungsansätze in neue Simulationsverfahren übernommen werden und die Programme werden deutlich wartbarer.

    Gegenstand der laufenden Arbeiten ist es, diese Design-Pattern so zu formulieren, dass der Anwendungsprogrammierer von der Aufgabe der speziellen Parallelisierung verschiedener Hardware-Architekturen völlig befreit ist. Die Design-Pattern zur Parallelisierung werden die technischen Details der Parallelisierung völlig kapseln und trotzdem eine effiziente Parallelisierung auf Rechnern unterschiedlicher Hardware ermöglichen.

    Die Arbeiten wurden im Teilprojekt C6 des SFB 382 Verfahren und Algorithmen zur Simulation physikalischer Prozesse auf Höchstleistungsrechnern durchgeführt.

     

    Parallele Teilchenmethoden auf massiv-parallelen Rechnern (Michael Hipp)

    Im Sonderforschungsbereich 382 basieren eine Vielzahl von Simulationen auf Teilchenverfahren. Dazu gehört die in den letzten Jahren intensiv untersuchte SPH- Methode sowie Monte-Carlo Simulationen und auch SFB-Neuentwicklungen wie die Methode der finiten Massen (FFM). Die Parallelisierung der SPH-Methode wurde in den Jahren 1999 und 2000 weiter vorangetrieben. So wurde eine portable Version auf Basis der MPI-Bibliothek angefertigt und auf verschiedenen parallelen Architekturen ausgemessen. Dazu gehören die Cray T3E, IBM SP und ein 4-Knoten-Myrinet-Cluster.

    Die Parallelisierungen weiterer Verfahren aus dem Sonderforschungsbereich wurden intensiv unterstützt. Die gewonnenen Erfahrungen flossen in die Konzeption einer allgemeinen Klassenbibliothek für Teilchenmethoden ein. Nach umfangreichen Voruntersuchungen und an die Bedürfnisse der Teilchensimulationen angepasst (hoher Bandbreitenbedarf) wurde mit anderen Arbeitsgruppen ein massiv paralleler Rechner auf Basis der Myrinet-Netzwerktechnologie konzipiert (Kepler-Cluster) und im Sommer 2000 angeschafft. Im Herbst 2000 wurde der Betrieb aufgenommen. Ein komfortabler Speicherausbau und das Gigabitnetzwerk erlauben ein großes Anwendungsspektrum, das nicht auf Teilchensimulationen beschränkt sein muss. Der Betrieb vor Ort und der flexible Nutzungszugang ermöglicht interaktive Anwendungen, die mit anderen Systemen oft nicht möglich sind.

    Laufende Arbeiten sind die Optimierung der SPH-Simulation auf Basis von MPI für den Kepler-Cluster und der Aufbau einer Klassenbibliothek für Teilchenmethoden.

     

     

    Untersuchungen zur Realisierung effizienter objektorientierter Client/Server-Systeme (Klaus Beschorner)

    Die Programmiersprache Java wird in der Industrie immer häufiger zur Realisierung von anspruchsvollen und unternehmenskritischen Client/Server-Systemen herangezogen. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die Common Object Request Broker Architecture (CORBA) und in zunehmenden Maße auch die Java 2 Platform Enterprise Edition (J2EE). Diese Standards sollen den Entwickler weitgehend von technischen Fragen abschirmen und eine stärkere Konzentration auf die fachlichen Probleme der Anwendungsentwicklung ermöglichen. In der Praxis zeigt sich jedoch, daß dieser Anspruch nur eingeschränkt erfüllt wird. Deshalb wurden im Rahmen dieses Umfeldes exemplarisch Systeme und Systemteile entwickelt, die zur Identifikation von Problemen und deren Untersuchung dienten. Als wichtiges und oftmals unterschätztes Problemfeld wurde die Frage nach der Art der Datenübertragung identifiziert und umfassend bearbeitet. Dabei wurden verschiedene Ansätze auf ihre Eigenschaften untersucht und anhand verschiedener Kriterien bewertet. Im Rahmen der Untersuchungen entstand auch ein eigenes, neuartiges Datenübertragungskonzept für J2EE-Systeme, das auf so genannten aktiven Datencontainern beruht. Der Ansatz reduziert den Entwicklungsaufwand und kann auf Grund seiner Flexibilität an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Dieser Ansatz wurde erfolgreich in ein großes Industrieprojekt eingebracht. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt war die Konzeption und prototypische Entwicklung eines plattform- und herstellerunabhängigen Werkzeuges, das die Entwicklung und den Test von Anwendungen im oben genannten Umfeld unterstützt. Ziel des Werkzeuges ist es, Probleme frühzeitig in einem Projekt zu erkennen und so einen eventuell später anfallenden Änderungsaufwand zu verhindern bzw. zu minimieren.

     

    SystemC

    VHDL-2-SystemC-Konvertierung (Axel Braun)

    Um die steigende Komplexität beim Entwurf von Hardware (System-on-Chip, eingebettete Systeme) zu beherrschen, werden zunehmend höhere Abstraktionsebenen bei der Spezifikation untersucht. Ein neuer Ansatz dafür ist SystemC. SystemC ermöglicht es, durch ein Bibliotheken-Paket Hardware objektorientiert in C++ zu beschreiben. Damit ist es einerseits möglich, Gesamtsysteme leichter zu beschreiben, andererseits können die Beschreibungen sehr leicht durch Ausführen des compilierten Kodes simuliert werden.

    Im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen der Universität Tübingen und der Firma Synopsys wurde ein Konverter entwickelt, der es ermöglicht, vorhandene VHDL-Hardware-Beschreibungen in SystemC-Beschreibungen umzuwandeln. Der Konverter unterstützt dabei eine Untermenge des VHDL-Standards. Diese Untermenge orientiert sich in erster Linie an der sinnvollen Abbildbarkeit der VHDL-Konstrukte auf SystemC, d.h. C++. Nach der Konvertierung der VHDL-Beschreibung erzeugt der Konverter ein C++-Programm, in dem die Hardware-Beschreibung ohne eine weitere Simulationsumgebung simuliert werden kann.

    Kombination von formaler Verifikation und Simulation im Kontext von SystemC (Dirk Hoffmann, Thomas Kropf, Jürgen Ruf)

    Moderne elektronische Systeme werden in zunehmendem Maße in sicherheitsrelevanten Bereichen wie der Fahrzeugtechnik oder der Medizintechnik eingesetzt. Dieser Umstand erfordert eine gründliche Prüfung des Systementwurfs. Immer kürzere Time-To-Market-Zeiten stehen dieser ausführlichen Prüfung gegenüber.

    Im Wesentlichen stehen zwei Techniken zur Validierung zur Verfügung: Simulation und formale Verifikation. Der Nachteil der Simulation liegt bei komplexen Systemen darin, dass in der zur Verfügung stehenden Zeit nur wenige relevante Eingabemuster überprüft werden können (geringe Überdeckung). Mithilfe formaler Methoden erhält man eine 100% Überdeckung aller Eingabemuster. Der Nachteil der automatischen formalen Methoden liegt in der exponentiellen Komplexität der Verfahren, die somit nur auf Entwürfe kleiner und mittlerer Größe anwendbar sind. Da auf Grund neuester Fertigungstechniken immer komplexere Systeme auf immer weniger Platz untergebracht werden können, ist der Einsatz von automatisierten formalen Beweistechniken nicht mehr möglich.

    Ziel dieses Projektes ist die Kombination von semiformalen Methoden wie der Simulation mit formalen Techniken wie der Modellprüfung, um somit auch komplexe Systeme gründlich verifizieren zu können. Zum Beispiel lassen sich während der Simulation bereits on-the-fly abstrakte Eigenschaften überprüfen. Ebenfalls ist geplant die zu testenden Stimuli und das zu verifizierende System so zu partitionieren, daß sich Teile davon mit Simulation validieren lassen und andere Teile mit formalen Methoden verifiziert werden können. Außerdem sollen auch Methoden der symbolischen Simulation Verwendung finden, um die bereits angesprochenen Kombinationstechniken weiter auszubauen. Diese kombinierten Validationstechniken sollen in einem Werkzeug prototypisch implementiert werden.

    Diese kombinierte Verifikation soll möglichst früh auf hohen Abstraktionsebenen stattfinden, um den nachfolgenden Entwurf in die richtigen Bahnen zu leiten. Zu diesem Zweck werden Systembeschreibungen als Validationsgrundlage herangezogen. In diesem Projekt soll auf Grund der weiten Verbreitung eine C-basierte Systembeschreibungssprache verwendet werden. Zum Einen erhält man damit eine große Zahl von Systemen, die zu Testzwecken herangezogen werden können. Zum Anderen ergibt sich die Möglichkeit, die im Projekt erarbeiteten Methoden direkt im industriellen Kontext zu testen.

     

    Veröffentlichungen

    Barna, Rosenstiel

    Object Oriented Reuse Methodology for VHDL

    Proceedings of Design, Automation and Test in Europe, DATE 99

    Beschorner, Rosenstiel

    Effiziente Datenübertragung in EJB-Systemen

    Proceedings of Net.ObjectDays 2000

    Bessonov, Heuser, Nekrestyanov, Patel

    Open Architecture for Distributed Search Systems

    Proc. of the Sixth International Conference on Intelligence in Services and Networks

    In: H. Zuidweg, M. Campolargo, J. Delgado, A. Mullery (Eds.), Intelligence in Services and Networks, Lecture Notes in Computer Science 1597, Springer Verlag, 1999

    Borel, Sauer, Seepold

    Evaluation of Technology and the MEDEA Design Automation Roadmap

    Virtual Components Design and Reuse, Kluwer Academic Publishers, 2000

    Bringmann, Rosenstiel

    Hierarchische Synthese für die Emulation von integrierten Steuerungssystem

    WSI-99, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Bringmann, Rosenstiel

    Hierarchische Synthese für die Emulation von integrierten Steuerungssystemen

    Informatik '99 - 29. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, Informatik aktuell, Springer Verlag, 1999

    Bringmann, Rosenstiel, Muth, Färber, Slomka, Hofmann

    Mixed Abstraction Level Hardware Synthesis from SDL for Rapid Prototyping

    Proceedings of 10th Workshop on Rapid System Prototyping, 1999

    Bringmann, Menn, Rosenstiel

    Target Architecture Oriented High-Level Synthesis for Multi-FPGA Based Emulation

    Proceedings of Design, Automation and Test in Europe, DATE 2000

    Bringmann, Rosenstiel

    Hierarchische Synthese für anwendungsspezifische Prototypenimplementierungen

    it + it - Informationstechnik und Technische Informatik 42 (2000) 2, Oldenbourg Verlag, 2000

    Bogdan, Rosenstiel

    Application of Artificial Neural Networks for Different Engineering Problems

    Lecture Notes in Computer Science 1725, SOFSEM 99, Springer Verlag, 1999

    Bubeck, Hipp, Hüttemann, Kunze, Ritt, Rosenstiel, Ruder, Speith

    SPH test simulations on a portable parallel environment

    Proceedings of the Workshop on Physics and Computer Science, Spring meeting of the DPG, 1999

    Buchholz, Rosenstiel

    Constraint-based Specification of Complex Components

    Hardware Description Languages Conference (HDLCON) 2000

    Dreher, Martin, Rosenstiel

    Das Weaver-II-Board als neue HW/SW-Codesign Plattform

    SDA '99

    Fietzek, Hermle, Reich, Pfeiffer, Roeder, Czesla, Weimar, Rosenstiel, Schurig, Göpel

    Recognition of chiral flavoring agents using b -cyclodextring-coated quartz-

    crystal-Microbalances (QCMs)

    WSI-99, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999 und

    QCM's, Proceedings, 6th Int. Symposium on Olfaction & Electronic Nose 99

    Flake, Müller, Ruf

    Structured English for Model Checking Specification

    Methoden und Beschreibungssprachen zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, GI/ITG/GMM Workshop, 2000

    Flake, Müller, Pape, Ruf

    Modellprüfung für den Entwurf von Fertigungssteuerungssystemen

    GI-Fachtagung "Modellierung betrieblicher Informationssysteme", MobIS 2000

    Gerlach, Rosenstiel

    Transformationale Optimierung von Entwurfsdarstellungen der algorithmischen Ebene

    WSI 99-19, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Gerlach, Rosenstiel

    Ein modularer Ansatz zur Transformationssteuerung

    WSI 99-20, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Gerlach, Klöpfer, Rosenstiel

    Algorithmischer Ansatz zur automatisierten Entwurfsraum-Exploration auf hoher Abstraktionsebene

    Tagungsband Methoden und Beschreibungssprachen zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, Shaker Verlag, 1999

    Gerlach, Rosenstiel

    Ein modularer Steuerungsansatz zur Automatisierung der abstrakten

    Entwurfsraum-Exploration

    SDA '99

    Gerlach, Rosenstiel

    System Level Design Using the SystemC Modeling Platform

    Workshop on Synthesis and System Integration of Mixed Technologies, SASIMI 2000

    Grundmann, Ritt, Rosenstiel

    Object-Oriented Message-Passing with TPO++

    In: Arndt Bode, Thomas Ludwig, Wolfgang Karl, and Roland Wissmüller (eds.), Euro-Par 2000 Parallel processing, Springer Verlag, 2000

    Grundmann, Ritt, Rosenstiel

    TPO++: An Object-Oriented Message-Passing Library in C++

    In: David J. Lilja (editor), Proc. of the 2000 International Conference on Parallel Processing, IEEE Computer Society, 2000

    Hansen, Bringmann, Rosenstiel

    A VHDL Component Model for Mixed Abstraction Level Simulation and Behavioral Synthesis

    Forum on Design Languages, FDL 99

    Hansen, Nascimento, Rosenstiel

    An Approach for Extracting RT Timing Information to Annotate Algorithmic VHDL Specifications

    Proceedings of 36th Design Automation Conference, DAC 99

    Hansen, Uhlmann, Rosenstiel

    An Interface Description Model for Reuse of Algorithmic Hardware Specifications

    GI-Workshop Hardwarebeschreibungssprachen und Modellierungsparadigmen, 1999

    Hansen, Pröfrock, Rosenstiel

    Transformation of Algorithmic Simulation Vector Sets for Automatic Reuse at RT Level

    Forum on Design Languages, FDL 2000

    Hansen, Rosenstiel

    Transformation of Algorithmic Simulation Vector Sets Considering Mapping Problems of I/O Operations

    International High Level Design Validation and Test Workshop, HLDVT 2000

    Haug, Kebschull, Rosenstiel

    VLIW Based Emulation of Digital Designs with the RAVE System

    International High Level Design Validation and Test Workshop, HLDVT 1999

    Haug, Kebschull, Rosenstiel

    Emulation synthetisierter Verhaltensbeschreibungen mit VLIW-Prozessoren

    GI/ITG Workshop, 2000

    Haug, Kebschull, Rosenstiel

    A Hardware Platform for VLIW Based Emulation of Digital Designs

    Proceedings of Design, Automation and Test in Europe, DATE 2000

    Hergenhan, Weiler, Rosenstiel

    Internet-basierte eingebettete Systeme in der industriellen Automation

    At 7/99, Automatisierungstechnik 47, Theoretische Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Oldenburg Verlag, 1999

    Hermle, Weimar, Rosenstiel, Göpel

    Performance of Selected Evaluation Methods for a Hybrid Sensor System

    WSI-99, Wilhelm-Schickard-Institut, Universtät Tübingen, 1999

    Heuser, Babanine, Petoukhov, Rosenstiel

    Neural Networks Subsystem

    In: A. Patel, L. Petrosjan, W. Rosenstiel (Eds.): OASIS: Distributed Search System in the Internet, St. Petersburg State University Published Press, 1999

    Heuser, Babanine, Bessonov

    OASIS: INTERNET/INTRANET-Suchmaschine optimiert durch neuronale Netze

    CeBIT-2000

    Heuser, Babanine, Bessonov

    OASIS: Intelligente Suchmaschine

    Programm Junge Innovatoren, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, 2000,

    Avantgarde im Gründerland, Haus der Wirtschaft, 2000, und

    Junited - Gründermesse im Bildungs- und Technologiezentrum der IHK Reutlingen, 2000

    Heuser, Rosenstiel

    Das Hierarchische Radius-basierte Competitive Learning (HRCL) im Vergleich

    mit statistischen und neuronalen Clusteranalyseverfahren

    WSI-99-08, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Heuser, Rosenstiel

    Automatic Construction of Local Internet Directories using Hierarchical Radius-based Competitive Learning

    Proc. of the 4th World Multiconference on Systemics, Cybernetics and Informatics, Volume IV (Comunications Systems and Networks), SCI 2000

    Heuser, Rosenstiel

    Automatic Generation of Local Internet

    Catalogues using Hierarchical Radius-based Competitive Learning

    In: W. Horn (ed.): ECAI 2000, Proc. of the 14th European Conference on

    Artificial Intelligence, IOS Press, 2000

    Hilgendorf, Heim, Rosenstiel

    Evaluation of Branch-Prediction Methods on Traces from Commercial Applications

    IBM Journal of Research and Development, Vol. 43, Nr. 4, July 1999

    Hipp, Hüttemann, Konold, Klingler, Leinen, Ritt, Rosenstiel, Ruder, Speith, Yserentant

    A Parallel Object-Oriented Framework for Particle Methods

    Krause and Jäger (edt.), High Performance Computing in Science and Engineering '99, Springer Verlag, 1999

    Hoffmann, Ruf, Kropf, Rosenstiel

    Simulation Meets Verification - Checking Temporal Properties in SystemC1

    Proceedings of the Symposium on Digital Systems Design, DSD 2000

    Hoffmann, Kropf

    Efficient Design Error Correction of Digital Circuits

    Proceedings of the 18th IEEE Internation Conference on Computer Design, ICCD 2000

    Hoffmann, Kropf

    Can Automatic Error Correction be Applied to Large Circuits

    Proceedings of the Symposium on Digital Systems Design, DSD 2000

    Hoffmann, Kropf

    Exploiting Hierarchy for Multiple Error Correction of Combinational Circuits

    Proceedings of Design, Automation and Test in Europe, DATE 2000

    Hoffmann, Kropf

    Automatic Error Correction of Tri-State Circuits

    Proceedings of the 17th IEEE International Conference on Computer Design, ICCD 99

    Hoffmann, Kropf

    Automatic Error Correction of Large Circuits Using Boolean Decomposition and Abstraction

    Proceedings of the Conference on Correct Hardware Design and Verification Methods, CHARME 99

    Hüttemann, Hipp, Ritt, Rosenstiel

    Object Oriented Concepts for Parallel Smoothed Particle Hydrodynamics Simulations

    Proceedings of the Workshop on Parallel/High-Performance Object-Oriented Scientific Computing (POOSC'99), Interner Bericht, Forschungszentrum Jülich, Zentralinstitut für Angewandte Mathematik, 1999

    Hüttemann, Launay, Marinescu, Miller, Vandewart, Müller, Prodan

    Parallel/High-Performance Object-Oriented Scientific Computing

    Lecture Notes in Computer Science No. 1743, Moreira, Demeyer (eds.) Object-Oriented Technology ECOOP'99,13th European Conference on Object-Oriented Programming, Workshop Reader, 1999

    Koppenhöfer, Jakob, Würthner, Rosenstiel, Zhu, Lin

    Creating Knowledge on the Separation of Enantiomers of Drugs

    21st International Symposium on Capillary Chromatography and Electrophoresis, 1999

    Kress, Haug, Kebschull, Rosenstiel

    Hardware/Software System Prototyping using VLIW Architectures

    Business and Work in the Information Society/New technologies and Applications, J.-Y. Roger et. al. (eds.), IOS Press, 1999

    Kuhn, Schulz-Key, Rosenstiel

    Object Oriented Hardware Specification with Java

    Workshop on Synthesis and System Integration of Mixed Technologies, SASIMI 2000

    Kuhn, Rosenstiel, Kebschull

    Beschreibung und Simulation von Hardware/Software-Systemen mit Java

    GI/ITG/GMM Workshop Methoden und Beschreibungssprachen zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, 1999

    Kuhn, Rosenstiel, Kebschull

    Description and Simulation of Hardware/Software Systems

    36th Design Automation Conference, DAC 99

    Lange

    Effiziente Generierung von Zustandsautomaten mit integriertem Datenpfad aus taktgebundenen VHDL-Verhaltensbeschreibungen

    WSI-00-18, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 2000

    Lange, Rosenstiel

    VHDL Description and High-Level Synthesis of an ATM Layer Circuit

    EUROMICRO '99

    Lange, Rosenstiel

    High-Level-Synthese einer ATM-Switch-Steuerung mit dem Behavioral CompilerTM von SynopsysTM

    WSI-99-1, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Lange, Rosenstiel

    VHDL Design and High-Level Synthesis of an ATM Switch Controller

    Forum on Design Languages, FDL 99

    Lange, Rosenstiel

    Synthesis of ATM Switch Controller Modules with the Protocol CompilerTM from SynopsysTM

    WSI-00-6, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 2000

    Lange, Rosenstiel

    Modeling and Synthesis of Data Transmission Control Logic Using the Protocol CompilerTM

    Forum on Design Languages, FDL 2000

    Ludwig, Sapozhnikova, Lunin, Rosenstiel

    Error Classification and Yield Prediction of Chips in Semiconductor Industry Applications

    Neural Computing & Applications, Springer Verlag, 2000

    Maciel, Rosenstiel

    A Petri Net Based Approach for Estimating Area in Hardware/Software Codesign

    High Performance Computing Conference, Design Automation for Embedded Systems Journal, Kluwer Verlag, 1999

    Martin, Rosenstiel

    FPGA-Design unter besonderer Berücksichtigung von Multiplexer-Struktur und Verdrahtbarkeit

    WSI-99, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Reif, Ruf, Schellhorn, Vollmer

    Do You Trust Your Model Checker?

    Proceedings of Formal Methods in Computer Aided Design, FMCAD 2000

    Reutter, Rosenstiel

    An Efficient Reuse System for Digital Circuit Design

    Proceedings of Design, Automation and Test in Europe, DATE 99

    Rosenstiel

    Eingebettete Systeme

    At 7/99, Automatisierungstechnik 47, Theoretische Grundlagen, Methoden, Anwendungen, Oldenburg Verlag, 1999

    Rosenstiel

    Entwurfsmethoden für eingebettete Systeme

    it+ti-Informationstechnik und Technische Informatik 41 (1999) 2, Oldenburg Verlag, München, 1999

    Rosenstiel

    Rapid Prototyping, Emulation and Hardware-Software Co-Debugging

    System-Level Synthesis, Series E: Applied Sciences - Vol. 357, 1999

    Rosenstiel, Ludwig

    Neuronale Netze in der industriellen Qualitätssicherung

    CeBit 2000

    Rosenstiel, Bogdan

    Neuronale Netze: Nervengesteuerte künstliche Hand

    CeBit 2000

    Ruf

    A Toolset for the Symbolic Examination of Finite State Transition Systems

    Methoden und Beschreibungssprachen zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, GI/ITG/GMM Workshop, 2000

    Ruf, Kropf

    Analyzing Real-Time Systems

    Proceedings of Design, Automation and Test in Europe, DATE 2000

    Ruf, Kropf

    Modeling and Checking Netwerks of Communicating Real-Time Processes

    Conference on Correct Hardware Design and Verification Methods, CHARME 99

    Ruf, Kropf

    Modeling Real-Time Systems with I/O-Interval Structures

    Methoden und Beschreibungssprachen zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, GI/ITG/GMM Workshop, 1999

    Ruf, Hoffmann, Kropf, Rosenstiel

    Checking Temporal Properties under Simulation of Executable Specifications

    Proceedings of Workshop on High Level Design, Validation and Test, HLDVT 2000

    Ruf, Hoffmann, Kropf, Rosenstiel

    Simulation Based Validation of FLTL Formulas in Executable System Descriptions

    Forum on Design Languages, FDL 2000

    Sapozhnikova, Lunin, Ludwig, Rosenstiel

    Anwendung Neuronaler Netze (ART) zur Qualitätsprüfung von Wafern

    Neuro-Computer und seine Anwendung, 1999

    Sapozhnikova, Lunin, Ludwig, Rosenstiel

    Using the Neural Networks on the Basis of Adaptive Resonance Theory to Quality Testing in Semiconductor Industry

    Proc. of EANN 99

    Sapozhnikova, Lunin, Ludwig, Rosenstiel

    Using the Neural Networks dARTMAP and Fuzzy ARTMAP for Quality Testing Task in Semiconductor Industry

    Proc. of ANNIE 99

    Sapozhnikova, Lunin, Ludwig, Rosenstiel

    The Use of dARTMAP and Fuzzy ARTMAP to Solve the Quality Testing Task in Semiconductor Industry

    Proc. of KES 99

    Sapozhnikova, Ludwig, Lunin, Rosenstiel

    Neural Prediction of Chip Quality on the Basis of Monitoring Data

    Proc. of VII Conference "Neurocomputers and their application", 2000

    Sapozhnikova, Ludwig, Rosenstiel

    Die Anwendung des Distributed ARTMAP-Netzes zur Analyse von elektrischen Parametern in der Chip-Fertigung

    VDI-Bericht 1526, 2000

    Sapozhnikova, Hermle, Lunin, Ludwig, Rosenstiel

    ART Neural Networks for Analysis of Monitoring Data

    Proc. of AI 2000

    Sapozhnikova, Lunin, Ludwig, Rosenstiel

    Neuronale Algorithmen in Qualitaetssicherung von Chips

    Zeitschrift "Neurocomputer: Entwicklung und Anwendung" N 3, 2000

    Schmitt, Rosenstiel

    Konzeption und Realisierung eingebetteter Systeme im Internet

    WSI-99-3, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Schmitt, Rosenstiel

    Realisierungsmöglichkeiten eingebetteter Systeme im Internet

    GMM/GI/ITG Workshop Entwurf integrierter Schaltungen, 1999

    Schmitt, Rosenstiel

    Der Einsatz von Jini für die Realisierung durchgängiger Steuerungskonzepte in verteilten eingebetteten Systemen

    JIT 99

    Schmitt, Rosenstiel

    Untersuchungen zur Implementierung von Java-Laufzeitumgebungen für eingebettete Systeme

    NODE 2000

    Schneider, Hoffmann

    A HOL Conversion for Translating Linear Time Temporal Logic to Omega-Automata

    Proc. of the Conference of Theorem Proving in Higher-order Logic, TPHOL 99

    Seepold, Martínez Madrid

    Virtual Components Design and Reuse

    Kluwer Academic Publishers, 2000

    Seepold, Martinez Madrid, Rosenstiel

    Reuse of Virtual Components in System-on-Chip Environments

    Proc. of Design, Automation and Test in Europe, DATE 2000

    Seepold

    IP Reuse

    Kapitel 7 in Joseph Borel, The MEDEA DESIGN AUTOMATION ROADMAP, Micro-Electronics Development for European Applications (MEDEA), 2. Ausgabe, 2000

    Seepold, Martinez Madrid

    Hardware/Software Co-Design for IP Objects based on CORBA

    VIUF Fall, 1999

    Seepold, Martinez Madrid

    IP Reuse for System-on-a-Chip Design

    Forum on Design Languages, FDL 99

    Seepold, Kunzmann

    Reuse Techniques for VLSI Design

    Kluwer Academic Publishers, 1999

    Seepold

    Reuse of IP and Virtual Components

    Proc. of Design, Automation and Test in Europe, DATE 99

    Tacke, Cechin, Ludwig, Mack, Rosenstiel

    Classification of a -Helix and b -Scheet Structures in Proteins

    WSI-99, Wilhem-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Weiß, Steckstor, Koch, Rosenstiel

    Exploiting FPGA-Features during the Emulation of a Fast Reactive Embedded System

    FPGA 99

    Weiß, Steckstor, Rosenstiel

    Emulation of a Fast Reactive Embedded System using a Real Time Operating System

    Proc. of Design, Automation and Test in Europe, DATE 99

    Weiß, Steckstor, Rosenstiel

    Performance Analysis of a RTOS by Emulation of an Embedded System

    IEEE International Workshop on Rapid System Prototyping, 1999

    Wunner, Rosenstiel

    Multimedia in der Hochschullehre - Ein Überblick über die Grundlagen und aktuelle Konferenz-Werkzeuge

    WSI-99-07, Wilhelm-Schickard-Institut, Universität Tübingen, 1999

    Wunner

    Konferenzsysteme - Internet- vs. ISDN-Videokonferenzen

    iX - Magazin für professionelle Informationstechnik 12/00

    Wunner

    Neue Klänge - Advanced Linux Sound Architecture (ALSA)

    iX - Magazin für professionelle Informationstechnik 10/99

    Vorträge

    ALEXEI BABANINE, OASIS Search Engine: final release, OASIS project meeting, Dublin and Dungarvan, Ireland, 10.-13.03.99

    ALEXEI BABANINE, OASIS Search Engine, OASIS-Projekttreffen, St. Petersburg, Russia, 30.07.99

    ALEXEI BABANINE, OASIS: INTERNET/INTRANET-Suchmaschine optimiert durch neuronale Netze, CeBIT-2000, Hannover, 24.02.00

    CRISTINA BARNA, Object Oriented Reuse Methodology for VHDL, D.A.T.E. 99, München, 09.-12.03.99

    KLAUS BESCHORNER, Untersuchungen zur Realisierung effizienter objektorientierter Client/Server-Systeme, VLSI-Workshop 2000, Nauders, Österreich, 20.03.00

    KLAUS BESCHORNER, Untersuchungen zur Realisierung effizienter objektorientierter Client/Server-Anwendungen mit CORBA und Java unter Berücksichtigung bestehender Systeme, Workshop "VLSI - Trends und Themen 1999", Ehrwald, Österreich, 26.03.99

    KLAUS BESCHORNER, Effiziente Datenübertragung in EJB-Systemen, Net.ObjectDays 2000, Erfurt, 12.10.00

    MARTIN BOGDAN, Application of Artificial Neural Networks for Different Engineering Problems, SOFSEM 99, Milouy, CZ, 29.11.99

    OLIVER BRINGMANN, Hierarchische Synthese für anwendungsspezifische Prototypenimplementierungen und Entwicklung einer Architektur für das Prototyping von Realzeitsystemen mit Unterstützung von High-Level Debugging Methoden, 3. DFG-Workshop Rapid Prototyping, Darmstadt, 29.09.99

    OLIVER BRINGMANN, Hierarchische Synthese für anwendungsspezifische Prototypenimplementierungen, GI-Jahrestagung, Paderborn, 08.10.99

    OLIVER BRINGMANN, Optimierungstechniken zur Synthese von algorithmischen Multi-Prozeß-Beschreibungen für gegebene Zielarchitekturen, Kolloquiumsvortrag, RWTH Aachen, 28.10.99

    OLIVER BRINGMANN, High-Level Synthesis for FPGAs with Links to Layout, Projekttreffen, Mentor Graphics, Wilsonville, USA, 27.04.00

    JOACHIM GERLACH, Algorithmischer Ansatz zur automatisierten Entwurfsraum-Exploration auf hoher Abstraktionsebene, GI/ITG/GMM Workshop Methoden und Beschreibung zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, Braunschweig, 23.02.99

    JOACHIM GERLACH, Ein modularer Steuerungsansatz zur Automatisierung der abstrakten Entwurfsraum-Exploration, SDA 99, Rathen, 20.04.99

    GUNTER HAUG, Emulation synthetisierter Verhaltensbeschreibungen mit VLIW-Prozessoren, GI/ITG Workshop, Frankfurt, 29.02.00

    THOMAS HERMLE, Recognition of chiral flavoring agents using ß-cyclodextring-coated quartz-crystal-Microbalances (QCMs), QCM`s, 6th Int. Symposium on Olfaction & Electronic Nose 99, Tübingen, 20.-22.09.99

    THOMAS HERMLE, Performance of Selected Data Evaluation Methods for a Hybrid

    Sensor System, 6th Int. Symposium on Olfaction & Electronic Nose 99, Tübingen, 21.09.99

    THOMAS HERMLE, Applying the ART Neural Network to the Analysis of Monitoring

    Data During the Semiconductor Manufacturing Process, 18th IASTED International

    Conference Applied Informatics (AI2000), Innsbruck, Austria, 17.02.00

    UDO HEUSER, OASIS: Intelligente Suchmaschine, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Stuttgart, 15.05.00

    UDO HEUSER, NN subsystem: revised specification and future works for OASIS-2, OASIS project meeting, Dublin and Dungarvan/Ireland, 10.03.99

    UDO HEUSER, OASIS: INTERNET/INTRANET-Suchmaschine optimiert durch neuronale Netze, CeBIT-2000, Hannover, 24.02.00

    UDO HEUSER, OASIS: Intelligente Suchmaschine, Programm Junge Innovatoren, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Stuttgart, 15.05.00

    UDO HEUSER, OASIS: Intelligente Suchmaschine, Avantgarde im Gründerland, Haus der Wirtschaft, Stuttgart, 07.09.00

    UDO HEUSER, OASIS: Intelligente Suchmaschine, Junited - Gründermesse im Bildungs- und Technologiezentrum der IHK Reutlingen, 16.11.00

    MICHAEL HIPP, SPH Testsimulationen in einer portablen parallelen Umgebung, Frühjahrstagung der deutschen physikalischen Gesellschaft, Heidelberg, 16.03.99

    MICHAEL HIPP, Objektorientierte Konzepte für parallele Partikelmethoden, Internationaler VLSI Workshop 2000, Nauders, Österreich, März 00

    STEFAN HÜTTEMANN, Object Oriented Concepts for Parallel Smoothed Paticle Hydrodynamics Simulations, European Conference on Object-Oriented Programming (ECOOP`99), Lissabon, Portugal, 15.06.99

    TOMMY KUHN, Beschreibung und Simulation von Hardware/Software-Systemen mit Java, GI/ITG/GMM Workshop Methoden und Beschreibungssprachen zur Modellierung und Verifikation von Schaltungen und Systemen, Braunschweig, 24.02.99

    TOMMY KUHN, Description and Simulation of Hardware/Software Codesign, 36th Design Automation Conference (DAC), New Orleans, USA, 23.06.99

    WALTER LANGE, VHDL Design and High-Level Synthesis of an ATM Switch Controller, Forum on Design Languages (FDL 99), Lyon, France, 01.09.99

    WALTER LANGE, VHDL Description and High-Level Synthesis of an ATM Layer Circuit, EUROMICRO 99, Mailand, Italy, 10.09.99

    WALTER LANGE, Modeling and Synthesis of Data Transmission Control Logic Using the Protocol CompilerTM, Forum on Design Languages (FDL 00), Tübingen, 05.09.00

    HANS-GEORG MARTIN, Das Weaver-II-Board als neue HW/SW-Codesign Plattform, SDA 99, Rathen, 20.04.99

    CARSTEN MENN, Target Architecture Oriented High-Level Synthesis for Multi-FPGA Based Emulation, D.A.T.E 2000, Paris, France, 28.03.00

    CARSTEN MENN, Target Architecture Oriented High-Level Synthesis for Multi-FPGA Based Emulation, Projekttreffen, Mentor Graphics, Wilsonville, USA, 27.04.00

    TOBIAS OPPOLD, Experiences with Revonfigurable Computing and Outlook on Further Work, Dagstuhl Seminar "Dynamically Reconfigurable Architectures", Schloss Dagstuhl, 26.06.00

    ANNETTE REUTTER, An Efficient Reuse System for Digital Circuit Design, D.A.T.E. 99, München, 10.03.99

    MARCUS RITT, Parallele Programmierkonzepte in prozeduralen und objektorientierten Sprachen, 13. Internationaler Workshop VLSI Themen und Trends, Ehrwald, 24.3.99

    MARCUS RITT, Objektorientierte Konzepte im wissenschaftlichen Rechnen, SFB Workshop Paralleles Rechnen, Gültstein, 11.06.99

    MARCUS RITT, TPO++: An object-oriented message-passing library in C++, ICPP 2000, 22.08.00

    WOLFGANG ROSENSTIEL, Moderne Prozessoren - Prinzipien und Beispiele, IBM Symposium, Herrenberg, 26.06.99

    WOLFGANG ROSENSTIEL, Java