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Erkennungsverfahren und Fotoausschluß bei der automatischen Gesichtserkennung
(Alexander Gebhardt)

Die Bedeutung automatischer Gesichtserkennungssysteme wächst: sie nehmen eine bedeutende Stellung innerhalb der biometrischen Zutrittskontrollsysteme ein, sie werden an Geldautomaten zur Erhöhung der Sicherheit eingesetzt und sie dienen zur Durchsicht großer Bilddatenbestände.

Herkömmliche automatische Gesichtserkennungssysteme können leicht durch vor die Kamera gehaltene Fotos von Personen getäuscht werden, da die Kamera nur zwei Dimensionen erfaßt. Die Verhinderung einer solchen Täuschung wird als Fotoausschluß bezeichnet. Alle zum Stand der Technik zählenden Systeme können einen derartigen Fotoausschluß unter Verwendung von Standardkomponenten (Rechner, Framegrabber, Aufnahmekonsole, Beleuchtung) nicht gewährleisten. Diese Arbeit entwickelte zwei neue Methoden zur Lösung dieses Problems.

Es handelt sich um ein neues Erkennungsverfahren, welches sich stärker als andere Systeme am biologischen Vorbild des menschlichen visuellen Systems orientiert. Besonders das Konzept der sakkadischen Augenbewegungen wird durch entsprechende Algorithmen simuliert. Die notwendigen Konzepte zur Merkmalsextraktion und Klassifikation werden genauer betrachtet.



Steffen Wieschalla
Fri Apr 25 18:56:55 MET DST 1997