Proseminar Technische Informatik
Sommersemester 2002

In dem Proseminar werden aktuelle Themen aus den verschiedenen Forschungsgebieten des Arbeitsbereichs Technische Informatik behandelt. Die Themen kommen aus den Bereichen:

Hier findet Ihr Links, die Euch zu den wichtigsten Informationen führen:

Informationen rund ums Proseminar:

Vortragsthemen
Anmeldung und Vorbesprechung
Ort und Zeit der Vorträge

Organisatorisches:

Ziele dieses Proseminars
Grundlegendes zu Vortrag und Ausarbeitung
Technische Details zu Vortrag und Ausarbeitung

Sollten nach der Lektüre dieser Webseite noch Fragen offen sein, so schickt mir bitte eine E-Mail: schmitt@informatik.uni-tuebingen.de

Anmeldung

Für die Teilnahme am Proseminar sind keine freien Plätze mehr verfügbar. Eine Warteliste liegt im Sekretariat der TI (Raum 119) aus.

Vorbesprechung

Beim Vorbesprechungstermin erfolgt eine abschließende Themenvergabe. Die Teilnahme an diesem Termin ist deshalb Pflicht.

Datum: Freitag, 19. April, 2002
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Kleiner Hörsaal, Sand 6/7

Themen und Vortragende

  1. Einfuehrung in künstliche Neuronale Netze: Grundlagen und Anwendungen

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    Fabian Sinz (Betreuer: Michael Schröder)


  2. Spikende künstliche Neuronale Netze: Grundlagen und Anwendungen

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    Dominik Brugger (Betreuer: Michael Schröder)


  3. Unüberwachtes Lernen in neuronalen Netzen: Competitive Learning

    Die Verwendung des unüberwachten Lernens in einem neuronalen Netz ermöglicht die Verarbeitung von Daten ohne Information über die entsprechende Klassenzugehörigkeit für Eingabevektoren. Während des Trainings extrahiert das Netz selbständig die in Daten enthaltene Gruppierung von ähnlichen Vektoren. Competitive Learning ist der grundlegende Algorithmus für unüberwachtes Lernen und ein Baustein von verschiedenen neuronalen Modellen. Seine Eigenschaften beeinflussen Vorteile und Nachteile dieser Modelle.

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    Carola Huthmacher (Betreuer: Elena Sapozhnikova)


  4. Neuro-fuzzy Hybridsysteme

    Ein Fuzzy-System ist ein auf den Fuzzy-Regeln basiertes Inferenzmodell. Durch Kombination eines Fuzzy-Systems mit einem neuronalen Netz entsteht ein lernfähiges transparentes Hybridsystem, das in der Lage ist, die Parameter des Fuzzy-Systems aufgrund der vorhandenen Daten zu bestimmen und diese an die jeweilige Aufgabenstellung anzupassen. Ein solches Hybridsystem hat die Vorteile sowohl des Neuro- als auch des Fuzzy-Ansatzes.

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    Jan-Hendrik Schleimer (Betreuer: Elena Sapozhnikova)

  5. Elektronische Nasen: Grundlagen

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    Jan Loderhose (Betreuer: Thomas Hermle)


  6. Elektronische Nasen: Technik und Anwendungen

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    Natascha Stäbler (Betreuer: Thomas Hermle)


  7. Parallele Anwendungen


    N. N. (Betreuer: Sven Ganzenmüller )

  8. PC-Cluster

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    Julian Heinrich (Betreuer: Marcus Ritt)

  9. Parallele Algorithmen und Lastverteilung

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    Sebastian Halder (Betreuer: Simon Pinkenburg)

  10. Kommunikationsmiddleware


    Andreas Schmidt (Betreuer: Michael Hipp)

  11. Video-DVD: DVD-Technik, Formate, Kodierungen


    N. N. (Betreuer: Dr. Julia Wunner)

  12. Video-DVD: Kopierschutzverfahren

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    Michael Pach (Betreuer: Dr. Julia Wunner)

  13. Hardware-Entwurf mit SystemC

    SystemC ist eine C++-basierte Systembeschreibungssprache, die es ermöglicht, neben Hardware auch Softwarekomponenten zu beschreiben. Mit diesem Ansatz können komplexe elektronische Systeme auf hohem Abstraktionsniveau spezifiziert werden. Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Systembeschreibungssprache SystemC geben.
    Timo Rößner (Betreuer: Axel Braun)

  14. Entwicklung von SystemC

    Um die steigende Komplexität des System-Designs (Hardware und Software) zu beherrschen, wird versucht, Systeme auf möglichst hohem Abstraktionsniveau zu spezifizieren. Ein Ansatz ist C++-basierter Systementwurf. Eine neue Systembeschreibungssprache auf Basis von C++ ist SystemC. SystemC bietet sowohl Möglichkeiten Hardware zu modellieren als auch Software-Komponenten zu beschreiben. SystemC wird seit 1999 als Open Software von der Open SystemC Initiative (OSCI) weiterentwickelt. Ziel dieses Seminarthemas soll es sein, die Entstehung und Entwicklung von SystemC aus technischer und sprachlicher Sicht von ihren Anfängen bis heute nachzuzeichnen und zu dokumentieren.
    N.N. (Betreuer: Axel Braun)

  15. Zustandsautomaten

    Zustandsautomaten steuern praktisch alle zeitlichen Abläufe in Systemen, Prozessoren und Mikroprozessoren. Beispiele: Waschmaschine, Smart Card, Pentium-Prozessor, Cray,... In diesem Vortrag soll ein Kurzüberblick über die Theorie, die Automatentypen, die Darstellungsarten als Blockschaltbild, Zustandsdiagramm, sowie deren VHDL-Beschreibungsarten gegeben werden.

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    Anna Kress (Betreuer: Walter Lange)


  16. Smart-Cards

    Smart Cards sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Sie begleiten uns als Telefonkarten, Krankenkassen-Karten, Studenten-Karten, Geld-Karten usw. In diesem Vortrag soll die Frage beantwortet werden, wie eine Smart-Card funktioniert, welche Typen es gibt, wie die HW und die SW aussieht und welche weitere Anwendungen denkbar sind.

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    Philipp Schlicker (Betreuer: Walter Lange)


  17. Spielkonsolen

    Spielkonsolen (Game consoles) sind recht vielseitige, komplizierte, jedoch relativ einfach zu handhabende Geräte. Was Multimedia-Funktionen und Modem-Anschluss betrifft, sind sie oft besser ausgerüstet wie ein PC, zu einem wesentlich günstigeren Preis. In diesem Vortrag soll ein Kurzüberblick über verschiedene handelsübliche Spielkonsolen, deren Aufbau und Eigenschaften gegeben werden.
    Roberto Rossi (Betreuer: Walter Lange)

  18. Echtzeitbetriebssysteme

    Ein Echtzeitbetriebssystem wird für den Betrieb von eingebetteten Systemen verwendet. Eingebettete Systeme sind Systeme, die ganz spezielle Aufgaben erfüllen müssen. In dem Vortrag sollen Eigenschaften von Echtzeitbetriebssystemen und Einsatzbereiche vorgestellt werden.

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    Gregor Schräder (Betreuer: Stephen Schmitt)

  19. Entwurf eingebetteter Systeme

    Eingebettete Systeme sind Systeme, die ganz spezielle Aufgaben erfüllen müssen. Diese Systeme bestehen aus Teilen, die in Hardware und Teilen, die in Software implementiert werden. In dem Vortrag sollen verschiedene Strategien vorgestellt werden, wie solche Systeme schnell und effizient entwickelt werden können.

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    Marc Halfmann (Betreuer: Stephen Schmitt)

  20. Programmierbare Hardware

    Die Implementierung spezieller Funktionen mit IC's ist inzwischen ein alter Hut, und für die Realisierung komplexerer Aufgaben kaum noch praktikabel. Stattdessen werden heute verstärkt Hardwarebausteine verwendet, die rekonfiguriert werden können. Damit ist es beispielsweise mögliche komplexe Algorithmen für die Verschlüsselung von Daten auszutauschen, wenn sich das Verschlüsselungsverfahren ändert. In diesem Vortrag sollen Hardwarebausteine und Entwurfsverfahren vorgestellt werden, die diese Technik ermöglichen.
    N.N. (Betreuer: Stephen Schmitt)

  21. Clusot - Detektion von Clustern in Kohonens SOM für eine nervengesteuerte Prothese


    Saskia Helbling (Betreuer: Dr. Martin Bogdan)

  22. Objektorientierte und komponentenbasierte Client/Server-Systeme

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    Nickias Kienle (Betreuer: Klaus Beschorner)

Termine

Die Vorträge finden an fünf Terminen statt.

Datum: 07.06., 14.06., 21.06., 28.06., 05.07.
Zeit: 9 - 12
Ort: Raum Kleiner Hörsaal, Sand 6/7

Datum Vortrag 1 Vortrag 2 Vortrag 3 Vortrag 4
Fr. 07.06.
9 - 12
Einfuehrung in künstliche Neuronale Netze
Fabian Sinz
Unüberwachtes Lernen
in neuronalen Netzen:
Competitive Learning
Carola Huthmacher
Clusot - Detektion von
Clustern in Kohonens
SOM für eine
nervengesteuerte Prothese
Saskia Helbling
Neuro-fuzzy
Hybridsysteme
Jan-Hendrik Schleimer
Fr. 14.06.
9 - 12
Spikende künstliche
Neuronale Netze
Dominik Brugger
PC-Cluster
Julian Heinrich
Parallele Algorithmen
und Lastverteilung
Sebastian Halder
Kommunikations-
middleware
Andreas Schmidt
Fr. 21.06.
9 - 12
Elektronische Nasen:
Grundlagen
Jan Loderhose
Elektronische Nasen:
Technik und Anwendungen
Natascha Stäbler
Zustandsautomaten
Anna Kress
Smart-Cards
Philipp Schlicker
Fr. 28.06.
9 - 12
Echtzeitbetriebssysteme
Gregor Schräder
Entwurf eingebetteter Systeme
Marc Halfmann
Hardware-Entwurf mit SystemC
Timo Rößner
Spielkonsolen
Roberto Rossi
Fr. 05.07.
9 - 12
Objektorientierte und komponentenbasierte Client/Server-Systeme
Nickias Kienle
Video-DVD:
Kopierschutz-
verfahren
Michael Pach
Programmierbare Hardware
Hüseyin Yasar

Ziele dieses Proseminars

Das Proseminar bietet Euch Gelegenheit, im Arbeitsbereich Technische Informatik ein wenig hinter die Kulissen zu blicken. Ihr bekommt eine Ahnung von den Themen, an denen hier an der Technischen Informatik geforscht wird.

Ausserdem bereitet Euch das Proseminar auf einige Aufgaben vor, die in Zukunft noch häufiger auf Euch zukommen werden:

Grundlegendes zu Vortrag und Ausarbeitung

An den Vortragsterminen werden jeweils die Beiträge von drei bis vier Teilnehmern gehört. Im Interesse des Vortragenden sollte jeder Teilnehmer an allen Terminen erscheinen (bei Verhinderung bitte Abmeldung per email an den Betreuer).

Ein Vortrag sollte im Idealfall genau 20 Minuten dauern, nicht länger. An diese Redezeit schließt sich eine kurze Diskussion über sowohl den Inhalt als auch den Vortragsstil an, sodaß insgesamt 30 Minuten pro Beitrag zur Verfügung stehen.

Damit ein Vortrag für die uebrigen Zuhörer informativ und interessant ist, muß er einer gewissen Form genügen. Jeder Teilnehmer sollte deshalb frühzeitig mit seinem Betreuer in Kontakt treten, damit ev. vorhandene Schnitzer rechtzeitig bereinigt werden koennen:

Technische Details zu Vortrag und Ausarbeitung

Am effizientesten bereitet Ihr Euren Vortrag vor, indem Ihr zuerst ein gut durchdachtes Konzept erstellt (welches Ihr am besten auch mit Eurem Betreuer besprecht). Erst danach sollte die Realisierung als z.B. Powerpoint Präsentation erfolgen. Bitte plant Eure Zeit so, daß Ihr auf jeden Fall frühzeitig (spätestens 2 Wochen vor dem jeweiligen Vortragstermin s.o.) einen fertigen Probevortrag beim Betreuer halten könnt.

Zum Vortrag: Zur Ausarbeitung:



Letzte Änderung: 24.01.2002
Stephen Schmitt